Wolfgang Bergt zeigt eigene Bilder von Orten der Entstehung der modernen Kunst in Barbizon, Giverny und Auvers. So ab 20 Uhr spielt „Dr. Blues“.
Vor etwa 200 Jahren fanden einige französische Maler, welche die in Paris durch den Salon bestimmte dominierende Kunstauffassung ablehnten, in der Natur eine Alternative. 1827 entdeckte Camille Corot den malerischen Ort Barbizon am Rand des Waldes von Fontainebleau. Es folgten Théodore Rousseau, François Millet und viele andere, die auch ihre Ateliers verlassen hatten, um „en plein air“ zu malen und ihren britischen Vorbildern John Constable und William Turner zu folgen.
Théodore Rousseau gründete um 1830 in Barbizon die erste europäische Künstlerkolonie. In ganz Europa entstanden nach diesem Vorbild im 19. Jahrhundert weitere Künstlerkolonien. Die in der Schule von Barbizon praktizierte Seh- und Malweise wurde später auch zum Impressionismus weiterentwickelt. Claude Monet, einer der bekanntesten und bedeutendsten Vertreter des Impressionismus, malte im Wald von Fontainebleau, und auch Vincent van Gogh wurde durch sein großes Vorbild François Millet inspiriert.
Die Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien „euroArt“ ermöglichte dem Maler Wolfgang Bergt 2024 einen Stipendienaufenthalt in Barbizon. Weitere Frankreich-Reisen z. T. gemeinsam mit Kunstfreunden des Kunst-Land-Werkstatt e.V. zu den Ursprüngen der modernen Kunst führten ihn u. a. auch nach Giverny zum Wohn- und Atelierhaus von Claude Monet mit Garten und Seerosenteich und nach Auvers-sur-Oise, wo Vincent van Gogh seine letzten Lebensmonate verbrachte und großartige Bilder malte und wo sich das Grab der Brüder Vincent und Theo van Gogh befindet.
Viele seiner Skizzen und Eindrücke von diesen Reisen hat Wolfgang Bergt zu Hause zu Bildern weiterverarbeitet, von denen einige in dieser Ausstellung zu sehen sind.
Öffnungszeiten
Pfingsten: Sa 10-17 Uhr, So 10-20 Uhr





