Im Ausstellungskontext verweist der Begriff auf die beiden Schaffensphasen des Künstlers, die „selbander“ präsentiert werden, aber aus unterschiedlichen Zeiten stammen. Damit wird angedeutet, dass es eine innere Kontinuität im Schaffen des Künstlers gibt, zwei Ausdrucksformen, aber ein Bewusstsein.
SELBANDER zwei Zeiten ein Werk mit Arbeiten von Udo Dettmann
Der Künstler kombinierte in den 1980er Jahren in seiner Malerei einen gestischen Realismus mit expressiv abstrakten Tendenzen einer Moderne, die sich den damaligen ‘Neuen Wilden’ einerseits näherte und einen Hang zum Informellen andererseits hatte: bis 1987/88. Im Rahmen eines Stipendiums im Künstlerhaus Lauenburg/Elbe entwickelte er damals in der Auseinandersetzung mit dem Problem der Raumwirkung in der Malerei eigene künstlerische Lösungen, die eine Distanz und Opposition zur reinen Tafelmalerei ergaben. Werke aus beiden Schaffensphasen werden in dieser Ausstellung gegenübergestellt.



