Neubrandenburger Philharmonie mit der Silistin Isata Kanneh-Mason, Klavier
Mit den Worten, es sei ein „Konzert für Elefanten“, verwies Sergej Rachmaninow auf die enormen technischen Schwierigkeiten seines dritten Klavierkonzertes, das er 1909 unter Leitung von Walter Damrosch in New York uraufführte. Den Solopart hatte er noch während der Überfahrt nach Amerika auf einer stummen Klaviatur einstudiert. Das Werk wird von einem schlichten Thema à la russe eröffnet, wodurch alle nachfolgende Virtuosität und Brillanz noch mehr hervorsticht. Um Ludwig van Beethovens berühmte „Sinfonia eroica“ ranken sich viele Anekdoten. Ursprünglich wollte der Komponist das Werk seinem Idol, dem französischen Konsul Bonaparte, widmen. Doch dessen Ambitionen auf den Kaiserthron desillusionierten Beethoven. Sein Verhältnis zu Napoleon blieb ambivalent.
Die „Eroica“ kann man als poetisches Tongemälde hören, das um die Sujets Heldentum, Bonaparte und Revolution kreist. Die neuartige Konzeption des Werkes überforderte das damalige Publikum. Es gebe des „Grellen und Bizarren“ allzu viel.



