Neubrandenburger Philharmonie / Solist: Tassilo Probst, Violine / Leitung: GMD Daniel Geiss
Leonard Bernstein: Ouvertüre zu „Candide“
Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert D-Dur op. 35
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Bereits als Elfjähriger hatte Erich Wolfgang Korngold mit seiner Ballett-Pantomime „Der Schneemann“ in Wien für Aufsehen gesorgt. Einen internationalen Erfolg erzielte er 1920 mit der Oper „Die tote Stadt“. Seine Karriere in Europa endete mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus in den 1930er Jahren. Seit 1934 arbeitete Korngold für Hollywood. In seinem 1945 entstandenen Violinkonzert zitiert er aus seinen Filmmusiken. Wohl auf den nostalgischen Beginn seines Werkes bezogen, meinte er, sein Violinkonzert sei „mehr für einen Caruso als einen Paganini“. Turbulent und heiter geht es in Leonard Bernsteins Ouvertüre zu dem Musical „Candide“ zu, das auf Voltaires satirischer Novelle über die „beste aller möglichen Welten“ beruht.
Für die Aufnahme in die Böhmische Kaiser-Franz-Joseph-Akademie hatte Antonín Dvořák 1889 seine 8. Sinfonie geschrieben. Das Werk entstand auf seinem Sommersitz, was seinen heiter-pastoralen Charakter erklärt.



