Basierend auf DDR-Kultfilm "Coming out" erzählt das Stück von der Zerrissenheit zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und der eigenen Identität.
Di, 14.7, 19 Uhr | Peter Weiss Haus, Doberaner Str. 21, Rostock
Szenische Lesung & Gespräch: „Coming Out“ (1989)
Der junge Lehrer Philipp gerät durch seine Beziehung zu Tanja und die Begegnung mit Matthias in einen Prozess der Selbstfindung, der sein bisheriges Leben infrage stellt: Er ist verliebt. COMING OUT (Regie: Heiner Carow, Drehbuch: Wolfram Witt) erzählt von der Zerrissenheit zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und der eigenen Identität. Als erster und einziger Spielfilm der DDR, der Homosexualität offen thematisiert, hatte er seine Uraufführung am 9. November 1989 in Ost-Berlin – am Abend des Mauerfalls.
Drei Spieler:innen lesen und verkörpern die Figuren, wechseln zwischen Rollen und Erzählebenen und verdichten den Stoff zu einer reduzierten szenischen Lesung aus Text, Spiel sowie musikalischen und visuellen Setzungen.
Im Anschluss an die ca. 60-minütige Lesung gibt es ein Publikumsgespräch.
Eintritt: Spende
Veranstalterin: Heinrich-Böll-Stiftung MV



