Pflanzaktion einer Zitter-Pappel, dem Baum des Jahres 2026
Die Zitterpappel (Populus tremula), auch bekannt unter den Namen Espe oder Aspe, wurde zur Auszeichnung „Baum des Jahres 2026“ gewählt. Sie ist ein mittelgroßer Laubbaum, der sich durch seine locker aufgebaute Krone auszeichnet. Charakteristisch und namensgebend für die Zitterpappel ist das auffällige Zittern ihrer Blätter schon bei geringster Luftbewegung.
Die Zitterpappel ist eine ausgesprochene Pionierbaumart. Sie ist in der Lage, als eine der ersten Baumarten nach Naturereignissen wie Stürmen oder Bränden zurückzukehren und damit einen wichtigen Beitrag zur Wiederbewaldung und Bodenerhaltung zu leisten. Ihre Wurzeln fördern die Entwicklung von Mischwäldern, was wiederum die ökologische Vielfalt erhöht. Darüber hinaus bietet die Zitterpappel Lebensraum für zahlreiche Tierarten, darunter mehr als 60 Schmetterlingsarten sowie viele verschiedene Vogelarten.
Die Wahl der Zitterpappel zum Baum des Jahres 2026 unterstreicht ihre herausragende ökologische Bedeutung. Sie steht beispielhaft für Widerstandskraft und Erneuerungsfähigkeit in Zeiten des Klimawandels. Als wichtiger Bestandteil der heimischen Flora trägt sie maßgeblich zum Erhalt der Biodiversität und zum Klimaschutz bei.
Auch in diesem Jahr wird der „Baum des Jahres“ wieder im „Hain der Bäume“ in Malchin gepflanzt. Die Pflanzaktion findet am 24. April statt, also einen Tag vor dem bundesweiten „Tag des Baumes“, der jährlich am 25. April begangen wird. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Pflanzaktion teilzunehmen, die vom Förderverein des Naturparks organisiert wird. Treffpunkt ist um 14 Uhr in Malchin auf dem Parkplatz des KKH / Wasserwerk der Zukunft. Im Anschluss an die Pflanzung wird eine Führung durch den „Hain der Bäume“ angeboten.



