Eine kleine Reise in die Kreidezeit
Unsere Landschaft ist ein Kind der Eiszeit. Zu ihren Hinterlassenschaften der Gletscher zählen viele Findlinge, aber auch viel ältere Gesteine, die die Kraft des Eises aus dem Untergrund löste und an die Oberfläche brachte. Eine geologische Besonderheit ersten Ranges ist die Kreide des Malchower Bezirks. Das Gestein ähnelt der Rügener Kreide, ist aber etwa 20 Millionen Jahre älter. Bis in das 20. Jahrhundert wurde der Kreidekalk in mehreren Kalköfen um Fleesensee und Kölpinsee gebrannt. Der letzte Kalkofen arbeitete bis in die 1920er Jahre in Nossentin. Dorthin lädt der Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide zu einer kleinen Exkursion zur ehemaligen Kalkgrube Nossentin ein.
Treffpunkt: Bushaltestelle am Gutshaus Nossentin.
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine kleine Spende für den Förderverein des Naturparks ist willkommen.




