Wand an Wand mit einer Leiche - Wahre Verbrechen aus Leipzig
Nach dem Ende der DDR wurde vieles anders, zuvor Undenkbares möglich. Die Ehefrau arbeitete nun in München als Bardame, während ihr eifersüchtiger Mann arbeitslos in Leipzig schmorte. Hier nahm das Drama seinen Lauf. Der Immobilienhai aus dem Westen kaufte in Connewitz ein schönes altes Haus. Er wollte es sanieren, doch eine Familie zog partout nicht aus. Ex-Polizisten aus dem Osten wussten Rat. Ein Häftling kehrte 1990 vom Hafturlaub nicht zurück und reiste mit einer Leiche im Kofferraum durchs wiedervereinte Land. Kriminelle Banden schossen wie giftige Pilze aus dem Boden. Gangster kamen leicht an Waffen und mordeten nicht zu knapp. Ein besonders spektakulärer Fall konnte erst mithilfe des FBI gelöst werden. Alle brauchten Geld und mancher ließ sich dafür auf finstere Machenschaften ein. Jede Mark zählte – koste es, was es wolle! 13 wahre Leipziger Kriminalfälle nach der Wende hat Frank Kreisler für diesen Band schriftstellerisch aufgearbeitet. Christiane Eisler hat die Tatorte von damals heute fotografiert.
