Georg Schwark liest kurze Prosa von Robert Walser (1878 - 1956) und spielt Stücke für Flügelhorn von Rameau, Erroll Garner, Schumann, Schubert und Hermann Anders
Georg Schwark war viele Jahre der Solotubaist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB).
Schon immer ein neugieriger Musiker, hat er parallel zur Arbeit im Orchester in den verschiedensten Musik-Formationen mitgespielt, z. B. in einem Salonorchester, in der Hannes Zerbe-Blechband, in der Band von Barbara Thalheim, bei Hans-Eckardt Wenzel und im Ensemble „Samtblech“, das er als Antwort auf die „schneller, höher, weiter“-Blechformationen gegründet hat.
Georg Schwark ist ein spiel- und experimentierfreudiger Kammermusiker. Er hat schon früh begonnen, die üblichen Konzertformen aufzubrechen. So entstanden in enger Zusammenarbeit mit Wenzel einige musikalisch-szenische Inszenierungen, wie z. B. „TUBAWADUO“, „Die Vorfreude des Kesselpaukers auf Schillers Ode an die Freude“, „Radio Tubawahn“ etc. Legendär war die Inszenierung von Maurizo Kagels „Varieté“.
Jahrelang hat er zusammen mit seinem Kollegen Alexander Voigt eine Konzertreihe des RSB im Radialsystem in Berlin szenisch moderiert und mehrere Jahre mit Frido Solter vom Deutschen Theater Berlin zusammengearbeitet.
Er hat in RSB-Konzerten die Texte von „Peter und der Wolf“, „Karneval der Tiere“, „Die Geschichte vom Soldaten“, „The Young Person's Guide to the Orchestra“ gesprochen.
Inzwischen widmet sich Georg Schwark dem sanften Bruder der Trompete, dem Flügelhorn, und untermalt mit kleinen Solostücken für dieses warm klingende Instrument seine Lesungen.



