vom Theatrium Leipzig und Sylvia Bretschneider
Bühnenlichter LUZIN Theater
Feldberg
Dies ist ein kleines feines Stück über die Liebe und was einem im Leben sonst noch so alles
geschehen kann. Der Bäcker Olaf liebt Hanna, die Näherin und sie liebt ihn. Aber beide können
nicht zusammenkommen, denn er arbeitet nachts und sie arbeitet den ganzen Tag. So bleibt ihnen
nur ein kurzes sehnsuchtsvolles Zusammentreffen immer dann, wenn der Tag zur Nacht wird und
der Mond den Himmel betritt. So richtig viel Zeit haben die beiden nie füreinander. Kann man so
zusammen leben oder fehlt da noch was? Könnte man nicht auch ein ganz anderes Leben
beginnen, die ganze Welt bereisen, berühmt werden und viel Geld verdienen? Erst als der Gauner
ins Dorf kommt, beginnt Hanna, sich diese Fragen zu stellen. Schließlich folgt sie ihm auf die
Bühnen der Welt, wird berühmt und führt ein Leben zwischen Reisen und Auftritten, während Olaf
schwer von Liebeskummer zu Hause sitzt und an nichts anderes mehr denken kann. Schließlich
merkt Hanna, das aller Ruhm und Reichtum ihr nicht das Herz wärmt und sie kehrt zurück.


