Mixed-Media-Kunst von Juliane Deichmann in einem umgestalteten Bus: Porträts, Akte und Illusionsskulpturen. Ergänzt durch Charakterköpfe der Gastkünstlerin Anja Gyra.
Einsteigen, innehalten und Kunst genießen: Ein ausgedienter Nahverkehrsbus wird zur außergewöhnlichen Kunstkulisse und lädt zu einer besonderen Reise durch Formen, Materialien und Emotionen ein.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Werk der Künstlerin Juliane Deichmann. Ihre Mixed-Media-Kunst verbindet Strukturpasten, Effektfarben, Graffiti, Pappmaché auf Leinwand sowie Papier- und Drahtplastiken mit Aquarell- und Acrylfarben. Diese Vielfalt eröffnet ihr große gestalterische Freiheit, aus der immer wieder thematische Serien entstehen – spontan, überraschend und voller Ausdruckskraft.
Ein zentrales Motiv ihrer Arbeit ist das Porträt. Dabei handelt es sich nicht um Abbilder realer Personen, sondern um emotionale Spiegel innerer Zustände, die Gefühle und Stimmungen sichtbar machen. Ebenso prägend sind ihre Aktdarstellungen, die den Akt als Symbol für Authentizität, Offenheit und Freiheit von gesellschaftlichen Konventionen begreifen.
Besonders bekannt sind Deichmanns Plastiken und Skulpturen, die sie als „Illusionskunst“ bezeichnet. Aus Drahtunterkonstruktionen und Pappmaché gefertigt und mit speziellen Farbtechniken gestaltet, erzeugen sie die täuschend echte Anmutung von Bronze- oder Gipsfiguren – überraschend leicht und zugleich kraftvoll.
Ergänzt wird die Ausstellung durch die farbintensiven Charakterköpfe der Gastkünstlerin Anja Gyra, die mit ihrer Ausdrucksstärke zum Innehalten und Nachdenken einladen.
Diese Ausstellung lädt dazu ein, Kunst in einem ungewöhnlichen Raum intensiv zu erleben.





