Eine Veranstaltung der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft in Kooperation mit dem Stralsunder Geschichtsverein e. V. und der Konrad-Adenauer-Stiftung
Ost wie auch West dürften darin übereinstimmen: Konrad Adenauer hat Weichen gestellt. Westbindung und Wiederbewaffnung, Aussöhnung mit Israel und Frankreich, Spieler auf der Klaviatur von Anti-Kommunismus und verhaltener NS-Aufarbeitung – was von dieser Positionierung steckt im Deutschland von heute? Fußt die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht darauf, dass auch heute Weichen neu gestellt werden müssen
Ein Doppelvortrag von Prof. Dr. Hermann Wentker vom Institut für Zeitgeschichte und von Frau Dr. Doreen Franz von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus hilft, sich zunächst in die Zeit der jungen (westdeutschen) Bundesrepublik zu versetzen, dabei die seinerzeitige ostdeutsch-kritische Wahrnehmung des ersten, vor 150 Jahren geborenen Kanzlers dieser Republik in den Blick zu nehmen und ihm seine wegweisenden Entscheidungen so u.a. gegen eine Neutralität Stalinscher Prägung gegenüber zu stellen.
In einer anschließenden Podiumsdiskussion unter Einbezug des Publikums mit Arne Schmidt von der Jungen Union und Felix Wizowsky vom Landesschülerrat MV und den Jungsozialisten gilt es, über die heutigen Erwartungen und Sehnsüchte einer friedensorientierten Gesellschaft zu sprechen, die Tatkraft zu reflektieren, die Demokratie in unserer Zeit zu verteidigen, und die Interessenlage derer auszuloten, die unsere freiheitliche Grundordnung unzweifelhaft in Frage stellen.
Dieser politisch-informative Nachmittag wird mit einem Grußwort von Stralsunds Oberbürgermeister Dr. Alexander Badrow eingeleitet.



