Eine Ausstellung mit Gemälden von Claudia Goldbach-Rios aus Stralsund.
Eine Ausstellung in der Kleinen Interkulturellen Galerie (Waldemarstr. 32, 18057 Rostock) von migra e.V. in Kooperation mit der Fachstelle Kulturelle Teilhabe Mecklenburg-Vorpommern. Träger der Fachstelle ist KulturLand MV. Die Ausstellung wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV aus Mitteln des Teilhabefonds gefördert. Eröffnung am Montag, den 12. Januar 2026 um 16.00 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin Claudia Goldbach-Rios.
Marlen Kriemann von der Fachstelle Kulturelle Teilhabe Mecklenburg-Vorpommern und Brigitte Pleß vom Vorstand von migra e.V. werden die Ausstellung gemeinsam eröffnen. Die Ausstellung wird von lateinamerikanischer Musik begleitet.
Claudia Goldbach-Rios, die aus Peru stammt, ist seit ihrer Kindheit eng mit der Malerei verbunden. Als Autodidaktin fand sie durch das Malen einen Weg, ihr Innerstes auszudrücken und mit den Betrachtern der Bilder in Kontakt zu treten. „Das Malen hat mir in meinen schwersten Zeiten geholfen“, so die Künstlerin, „es hat meine Traurigkeit und meinen Kummer in Kreativität verwandelt, mich gestärkt und mir Kraft gegeben.“ Die Malerei als Möglichkeit der Meditation und Entspannung zu betrachten, vermittelt Claudia Goldbach-Rios in zahlreichen Malworkshops für verschiedene Organisationen.
Die Künstlerin lebt in Stralsund und konnte 2023 ihre erste Ausstellung über indigene Aktivistinnen im Rahmen der Interkulturellen Woche in Stralsund eröffnen. Mittlerweile teilt sie dort regelmäßig ihre Kunst und Kultur, zeigte ihre Bilder aber auch außerhalb der Hansestadt z.B. bei Ausstellungen in Rostock oder in der Botschaft von Peru in Berlin.
Claudia Goldbach-Rios porträtiert Frauen, die für ihre Rechte kämpfen oder gekämpft haben, die sich für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz einsetzen, aber auch mystische Frauenfiguren. Ihre Kunst, die mit der Kraft der Farben das Land Peru und die Stärke der Frauen widerspiegelt, soll vor allem Frauen und Mädchen empowern und geschlechtsbezogener Gewalt entgegenwirken. Sie möchte aber auch ihre Vorfahren mit Gemälden ehren, die von Mama Killa (der Mondgöttin), Pachamama (der Feuergöttin) und der Luftgöttin aus der Zeit des Inka-Reiches erzählen.
„Kunst ist ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Meine Werke spiegeln meine Identität, mein kulturelles Erbe und meinen persönlichen Weg der Transformation und spirituellen Verbindung wider.“
Die Ausstellung kann vom 12. Januar bis zum 24. April 2026 immer montags, mittwochs und donnerstags 9–12 Uhr & 13–16 Uhr, dienstags 13–16 Uhr und freitags 9–12 Uhr kostenfrei besichtigt werden. Auch Gruppenbesichtigungen sind möglich, wir bitten hierbei um vorherige Kontaktaufnahme.
Eine Anmeldung zur Eröffnung ist nicht nötig, kommen Sie gerne vorbei.



