20 Jahre UNESCO-Weltkulturerbe in Mecklenburg-Vorpommern

Die Hansestädte Stralsund und Wismar

Autor: Harald Braun
Veröffentlicht: 24. Februar 2022

Die Altstadt von Stralsund gehört zum UNESCO-Welterbe. Doch wie fühlt sich das Leben inmitten von so viel Historie an? In der Heilgeiststraße ziemlich gut!, © TMV/Gänsicke

Autor: Harald Braun
Veröffentlicht: 24. Februar 2022

 

Prächtige architektonische Schatzkammern sind die Altstädte von Stralsund und Wismar auf den ersten Blick. Gewürdigt wurde das nicht zuletzt durch die Aufnahme beider Städte 2002 in die Liste des UNESCO-Welterbes.  Eine wertvolle und seltene Auszeichnung, die 2022 ihr 20. Jubiläum feiert.

Doch museale Architektur allein schafft noch keine Lebensqualität. Erst die Menschen hinter den Kulissen sind es, die eine authentische Wohlfühlatmosphäre kreieren. Wovon die Einwohner übrigens ebenso profitieren wie die vielen Touristen, die Wismar und Stralsund oft wegen der grandiosen Backsteingotik-Kirchen ansteuern und dann ganz begeistert registrieren, wie hyggelig sich die beiden Städte anfühlen.  Auf den zweiten, dritten und vierten Blick.

Bismarckhering und anderen feinen Fisch gibt’s bei Mathias Schilling in der „Fischmanufaktur Rasmus“., © TMV/Tiemann

Lebendige Weltkultur an der Ostsee

Vom Bismarckhering bis zum Longboard

Wie sehr Menschen mit Liebe zum Detail den Charakter einer Straße oder eines Viertels prägen können, lässt sich hervorragend in der Stralsunder Heilgeiststraße beobachten. Hier liegen in unmittelbarer Nachbarschaft gleich vier Geschäfte, die sich durch ihren persönlichen Charakter auszeichnen: In der Fischmanufaktur Rasmus wird exklusiv der original Stralsunder Bismarckhering angeboten.

Geführt wird das Traditionsunternehmen vom Gastronom und Landwirt Mathias Schilling, dessen familiären Wurzeln auf der kleinen Insel Öhe vor Rügen liegen. Selbstbewusst ist auf der Webseite der Fischmanufaktur Rasmus zu lesen: „Bismarckhering ist nicht gleich Bismarckhering! Den einzig wahren, nämlich den, der vor 150 Jahren das Privileg dieses Namens von Otto von Bismarck höchstpersönlich erhielt, den gibt es nur bei uns.“

Longboards aus Strandfunden gibt’s bei den Jungs von „Treibholz“, © TMV/Tiemann

Treibolz Boards in Stralsund

Longboards aus Strandfunden gibt’s bei den Jungs von „Treibholz“

Vermutlich wissen das auch die Jungs von „Treibholz Boards“ gleich gegenüber. In ihrem Laden, der mehr ein Kommunikationszentrum als ein Verkaufsraum zu sein scheint, trifft sich heute die gesamte Longboardszene ganz Vorpommerns.

Die Boards werden aus lokalem Holz gefertigt, das nachhaltiger Forstwirtschaft entstammt, und,wie der Name schon verrät, optisch an Treibholz angepasst. Kaufzwang herrscht hier nicht – auch, wer einfach nur ein paar sportliche Tipps austauschen möchte, ist in den ehrwürdigen Gemäuern, in dem dieser modern-stylishe Laden seine Heimat gefunden hat, jederzeit willkommen.

Der Tee, den Dirk Möller in seiner „Tea Boutique“ ausschenkt (und gern auch selbst trinkt) ist von feinster Qualität. Wer will, bekommt Scones mit Clotted Cream dazu., © TMV/Tiemann

Mitten im UNESCO-Welterbe von Mecklenburg-Vorpommern

Tee und Wein – und alles ganz fein

Auch Dirk Möller von der „Tea Boutique“ nur zwei Häuser weiter lebt mitten im UNESCO-Weltkulturerbe Stralsund seine Passion: Nach langer Tätigkeit in Hotels mit einer Laufbahn vom Azubi bis zum stellvertretenden Hoteldirektor hat er den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt, sich über die Jahre vom Teehaus Ronnefeldt zum „Tea-Master Gold“ ausbilden lassen und schenkt heute in einer Art englischem Salon am liebsten seine eigene Tee-Mischung aus. Dazu reicht er seinem entzückten Publikum himmlische Scones mit Clotted Cream, „genauso gut wie in England.“  Sein Geheimnis? „Mein Zulieferer. Nach ihm habe ich lange gesucht, diese Qualität gibt es nur bei ihm!“

Matthias Kindler in seinem bestens sortierten Weinladen. Feinsten Käse hält er auch bereit., © TMV/Tiemann

Weinladen Kindler in Stralsund

Matthias Kindler in seinem bestens sortierten Weinladen. Feinsten Käse hält er auch bereit.

Nur wenige Schritte weiter können Flaneure im Weinladen Kindler nicht nur edle Tropfen kaufen und sich an der exquisiten Käsetheke beraten lassen, hier wird auch noch der beste Kaffee der Stadt gebrüht. Der gebürtige Greifswalder Matthias Kindler ist nach neunjährigem Aufenthalt in Berlin in seine Heimat zurückgekehrt und brachte das Wissen um die Möglichkeiten einer urbanen Vinothek mit Benefits mit in seine alte Heimat nach Stralsund, wo er rasch zahlreiche große Stammkunden gewann. Auch dies eine Bereicherung für das Zusammengehörigkeitsgefühl der Stralsunder, die jederzeit wissen, wo sie auf gleichgesinnte Genießer treffen können.

Alle vier Betriebe, vom Fischhändler Rasmus bis zum Weinladen Kindler, sind sich zudem partnerschaftlich verbunden. „Wir helfen uns, wo wir können“, sagt Mathias Kindler. „Das ist schon viel persönlicher bei uns als in gesichtslosen Geschäften in einer beliebigen Fußgängerzone.“

Typisch Heilgeiststraße: Coole Anlieger vor historischer Kulisse., © TMV/Tiemann

Die Nachbarn der Heilgeiststraße

Typisch Heilgeiststraße: Coole Anlieger vor historischer Kulisse.

Doppeltes Jubiläum in Wismar

Mit Nosferatu zum UNESCO-Welterbe in Mecklenburg-Vorpommern

Einen speziellen Beitrag zum 20. Jubiläum des UNESCO-Welterbes von Mecklenburg-Vorpommern in Stralsund und Wismar leistet auch das Künstlerpaar Johanna Kanka-Maué und Lars Maué in Wismar – sie ist Schneiderin, er Maskenbauer. Die beiden bereiten unter dem Dach der Kulturmühle Wismar ihr Konzept einer ganz besonderen Kultur-Stadtführung mit dem Namen „Vampir 21“ vor, die von einer überlebensgroßen, von beiden Künstlern geschaffenen Nosferatu-Figur begleitet werden soll. Warum Nosferatu? Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau drehte den Film in der Altstadt von Wismar im Jahr 1922, so dass „Nosferatu“ ebenfalls Geburtstag feiert – das Meisterwerk wird 100 Jahre alt.

Der Stadtrundgang zum Filmjubiläum wird zu vielen Originaldrehorten führen und damit elegant den Bogen zum UNESCO-Jubiläum schlagen. Dass der Rundgang auch andere, nicht im Film gezeigte Orte in Wismar passiert, ist umso besser! Denn dann erlebt, wer womöglich nur wegen der berühmten Backsteingotik-Kirchen nach Wismar gekommen war, wie modern und spannend sich die Stadt auch jenseits seiner Baudenkmäler präsentiert.

Sieht schon ziemlich grauenvoll-gut aus: Die Nosferatu-Maske von Lars Maué aus Wismar., © TMV/Tiemann

Nosferatu-Maske

Sieht schon ziemlich grauenvoll-gut aus: Die Nosferatu-Maske von Lars Maué aus Wismar.
So soll „Nosferatu“ Gäste im Jahr 2022 durch Wismar begleiten. Schließlich feiern nicht nur Wismar und Stralsund 20 Jahre UNESCO-Weltkulturerbe; auch der Film Nosferatu feiert 100. Geburtstag. Wenn das keine Gründe zum Feiern sind!, © TMV/Tiemann

20 Jahre UNESCO mit Nosferatu

So soll „Nosferatu“ Gäste im Jahr 2022 durch Wismar begleiten. Schließlich feiern nicht nur Wismar und Stralsund 20 Jahre UNESCO-Weltkulturerbe; auch der Film Nosferatu feiert 100. Geburtstag. Wenn das keine Gründe zum Feiern sind!
Resümee: In Wismar gibt es außer gotischen Kirchen wie St. Nikolai viel Modernes zu entdecken!, © TMV/Gänsicke

Wismar und die St. Nikolai Kirche

Resümee: In Wismar gibt es außer gotischen Kirchen wie St. Nikolai viel Modernes zu entdecken!

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12 Ergebnisse

© Tourismuszentrale Stralsund

Kirche St. Marien Stralsund

  • Heute geöffnet
  • Marienstraße, 18439 Stralsund

Die Kirche St. Marien ist die größte Kirche Mit 151 Metern war die Marienkirche bis 1647 einst das höchste Gebäude der Welt. Heutzutage können Sie vom 104 Meter hohen Turm der Marienkirche den Blick über Stralsund, die Umgebung bis hin nach Rügen genießen.

Weiterlesen: "Kirche St. Marien Stralsund"
Eines der wenigen noch erhaltenen Klöster Norddeutschlands., © Tourismuszentrale Hansestadt Stralsund

St. Katharinenkloster Stralsund

  • Mönchstraße, 18439 Stralsund

St. Katharinen gehört zu den wenigen Klöstern Norddeutschlands, deren gotische Substanz fast vollständig erhalten geblieben ist. Es wurde im Jahre 1251 von Dominikanern gegründet.

Weiterlesen: "St. Katharinenkloster Stralsund"
St. Nikolai Kirche Wismar, © TZ Wismar, Alexander Rudolph

St. Nikolai-Kirche Wismar

  • St.-Nikolai-Kirchhof, 23966 Wismar

St. Nikolai war die Kirche der Schiffer und Fahrensleute. Ihr 37 Meter hohes Mittelschiff ist das vierthöchste Kirchenschiff Deutschlands. Mit dem Bau der heutigen Kirche wurde im 14. Jahrhundert begonnen.

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© TMV, Danny Gohlke

Wassertor Wismar

  • Am Hafen, 23966 Wismar

Das Wassertor ist das letzte bestehende von ursprünglich fünf Stadttoren, die in einer vier Meter hohen Stadtmauer eingebunden waren. Es trägt seinen Namen, da es zum Hafen hin zeigt.

Weiterlesen: "Wassertor Wismar"
Nur der 80 m hohe Kirchturm ist als weithin sichtbares Wahr- und Seezeichen erhalten geblieben, © TZ Wismar, Alexander Rudolph

Kirche St. Marien Wismar

  • Heute geöffnet
  • St.-Marien-Kirchhof, 23966 Wismar

Die St. Marien Kirche in Wismar ist ein Meisterwerk sakraler Backsteingotik.

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Holzpromenade am Strand von Altefähr, © Eigenbetrieb Hafen- und Tourismuswirtschaft Altefähr

Strand Seebad Altefähr

  • Strandpromenade Altefähr, 18573 Altefähr

Rügens jüngstes und einziges Seebad mit Südstrand und einmaligem Blick auf die Hansestadt Stralsund.

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Blick auf die Kirchenruine, © Sabrina Wittkopf-Schade

Kloster St. Johannis Stralsund

  • Schillstraße, 18439 Stralsund

Das Kloster St. Johannis ist eines der ältesten Bauwerke Stralsund mit einem historisch gewachsenen Neben- und Ineinander verschiedener Bauepochen - den einzelnen Phasen der dominierenden Gotik, des Barock und des Klassizismus.

Weiterlesen: "Kloster St. Johannis Stralsund"
© TMV, Danny Gohlke

Wasserkunst auf dem Marktplatz Wismar

  • Am Markt, 23966 Wismar

Die Wasserkunst wurde von 1580 bis 1602 nach den Plänen des niederländischen Baumeisters Philipp Brandin aus Utrecht im Stil der hölländischen Renaissance erbaut und diente bis 1897 zur Trinkwasserversorgung der Stadt. Die Spruchbänder in lateinischer und deutscher Sprache berichten von der Trinkwasserversorgung in früheren Zeiten.

Weiterlesen: "Wasserkunst auf dem Marktplatz Wismar"
Die Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund., © Tourismuszentrale Hansestadt Stralsund

Kulturkirche St. Jakobi Stralsund

  • Jacobiturmstraße, 18439 Stralsund

Die Stralsunder St. Jakobikirche wurde 1303 erstmals urkundlich erwähnt. Die zu dieser Zeit im Bau befindliche Kirche ist somit die jüngste der drei Pfarrkirchen in der Hansestadt Stralsund. Durch die verschieden glasierten Formsteine und den ornamentalen Reichtum an Blenden und Friesen hebt sich die Basilika deutlich von den anderen sundischen Kirchen ab.

Weiterlesen: "Kulturkirche St. Jakobi Stralsund"
© Anke Neumeister/Deutsches Meeresmuseum

OZEANEUM Stralsund

  • Heute geöffnet
  • Hafenstraße, 18439 Stralsund

Das OZEANEUM Stralsund lädt mit seinen Ausstellungen, dem „Meer für Kinder“ und 50 Aquarien zu einer einmaligen Unterwasserreise durch die nördlichen Meere ein. Besuchen Sie die Humboldt-Pinguine auf der Dachterrasse, Fischschwärme im 2,6 Mio. Liter Becken „Offener Atlantik“ und die „1:1 Riesen der Meere“ Ausstellung mit Nachbildungen von Walen in Originalgröße.

Weiterlesen: "OZEANEUM Stralsund"
© Siegfried Mayska

Rathaus Stralsund

  • Alter Markt, 18439 Stralsund

Das im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtetes Gebäude, dessen Baubeginn auf die Jahre 1300–1310 zurückreicht, zählt zu den bedeutendsten Profanbauten der Ostseeküste. Über den großen Fenstern der Marktfront des Rathauses deuten Wappen der Hansestädte weisen die Wappen der benachbarten Hansestädte auf die Bedeutung der Hanse für Stralsund hin. Der Schaugiebel ist einzigartig im Ostseeraum.

Weiterlesen: "Rathaus Stralsund"
Giebelhäuser in der Krämerstraße, © TZ Wismar, Alexander Rudolph

Giebelhäuser Wismar

  • Dankwartstraße, 23966 Wismar

Unzählige Giebelhäuser sind typisch für die Altstadt und prägen Wismar als Flächendenkmal. Die Giebelhäuser in Wismar repräsentieren den Reichtum der Bürger in der Hansezeit. 194 Giebelhäuser sind unter Denkmalschutz.

Weiterlesen: "Giebelhäuser Wismar"
© Tourismuszentrale Stralsund

Kirche St. Marien Stralsund

  • Heute geöffnet
  • Marienstraße, 18439 Stralsund

Die Kirche St. Marien ist die größte Kirche Mit 151 Metern war die Marienkirche bis 1647 einst das höchste Gebäude der Welt. Heutzutage können Sie vom 104 Meter hohen Turm der Marienkirche den Blick über Stralsund, die Umgebung bis hin nach Rügen genießen.

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Eines der wenigen noch erhaltenen Klöster Norddeutschlands., © Tourismuszentrale Hansestadt Stralsund

St. Katharinenkloster Stralsund

  • Mönchstraße, 18439 Stralsund

St. Katharinen gehört zu den wenigen Klöstern Norddeutschlands, deren gotische Substanz fast vollständig erhalten geblieben ist. Es wurde im Jahre 1251 von Dominikanern gegründet.

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St. Nikolai Kirche Wismar, © TZ Wismar, Alexander Rudolph

St. Nikolai-Kirche Wismar

  • St.-Nikolai-Kirchhof, 23966 Wismar

St. Nikolai war die Kirche der Schiffer und Fahrensleute. Ihr 37 Meter hohes Mittelschiff ist das vierthöchste Kirchenschiff Deutschlands. Mit dem Bau der heutigen Kirche wurde im 14. Jahrhundert begonnen.

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© TMV, Danny Gohlke

Wassertor Wismar

  • Am Hafen, 23966 Wismar

Das Wassertor ist das letzte bestehende von ursprünglich fünf Stadttoren, die in einer vier Meter hohen Stadtmauer eingebunden waren. Es trägt seinen Namen, da es zum Hafen hin zeigt.

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Nur der 80 m hohe Kirchturm ist als weithin sichtbares Wahr- und Seezeichen erhalten geblieben, © TZ Wismar, Alexander Rudolph

Kirche St. Marien Wismar

  • Heute geöffnet
  • St.-Marien-Kirchhof, 23966 Wismar

Die St. Marien Kirche in Wismar ist ein Meisterwerk sakraler Backsteingotik.

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Holzpromenade am Strand von Altefähr, © Eigenbetrieb Hafen- und Tourismuswirtschaft Altefähr

Strand Seebad Altefähr

  • Strandpromenade Altefähr, 18573 Altefähr

Rügens jüngstes und einziges Seebad mit Südstrand und einmaligem Blick auf die Hansestadt Stralsund.

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Blick auf die Kirchenruine, © Sabrina Wittkopf-Schade

Kloster St. Johannis Stralsund

  • Schillstraße, 18439 Stralsund

Das Kloster St. Johannis ist eines der ältesten Bauwerke Stralsund mit einem historisch gewachsenen Neben- und Ineinander verschiedener Bauepochen - den einzelnen Phasen der dominierenden Gotik, des Barock und des Klassizismus.

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© TMV, Danny Gohlke

Wasserkunst auf dem Marktplatz Wismar

  • Am Markt, 23966 Wismar

Die Wasserkunst wurde von 1580 bis 1602 nach den Plänen des niederländischen Baumeisters Philipp Brandin aus Utrecht im Stil der hölländischen Renaissance erbaut und diente bis 1897 zur Trinkwasserversorgung der Stadt. Die Spruchbänder in lateinischer und deutscher Sprache berichten von der Trinkwasserversorgung in früheren Zeiten.

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Die Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund., © Tourismuszentrale Hansestadt Stralsund

Kulturkirche St. Jakobi Stralsund

  • Jacobiturmstraße, 18439 Stralsund

Die Stralsunder St. Jakobikirche wurde 1303 erstmals urkundlich erwähnt. Die zu dieser Zeit im Bau befindliche Kirche ist somit die jüngste der drei Pfarrkirchen in der Hansestadt Stralsund. Durch die verschieden glasierten Formsteine und den ornamentalen Reichtum an Blenden und Friesen hebt sich die Basilika deutlich von den anderen sundischen Kirchen ab.

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© Anke Neumeister/Deutsches Meeresmuseum

OZEANEUM Stralsund

  • Heute geöffnet
  • Hafenstraße, 18439 Stralsund

Das OZEANEUM Stralsund lädt mit seinen Ausstellungen, dem „Meer für Kinder“ und 50 Aquarien zu einer einmaligen Unterwasserreise durch die nördlichen Meere ein. Besuchen Sie die Humboldt-Pinguine auf der Dachterrasse, Fischschwärme im 2,6 Mio. Liter Becken „Offener Atlantik“ und die „1:1 Riesen der Meere“ Ausstellung mit Nachbildungen von Walen in Originalgröße.

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© Siegfried Mayska

Rathaus Stralsund

  • Alter Markt, 18439 Stralsund

Das im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtetes Gebäude, dessen Baubeginn auf die Jahre 1300–1310 zurückreicht, zählt zu den bedeutendsten Profanbauten der Ostseeküste. Über den großen Fenstern der Marktfront des Rathauses deuten Wappen der Hansestädte weisen die Wappen der benachbarten Hansestädte auf die Bedeutung der Hanse für Stralsund hin. Der Schaugiebel ist einzigartig im Ostseeraum.

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Giebelhäuser in der Krämerstraße, © TZ Wismar, Alexander Rudolph

Giebelhäuser Wismar

  • Dankwartstraße, 23966 Wismar

Unzählige Giebelhäuser sind typisch für die Altstadt und prägen Wismar als Flächendenkmal. Die Giebelhäuser in Wismar repräsentieren den Reichtum der Bürger in der Hansezeit. 194 Giebelhäuser sind unter Denkmalschutz.

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