Usedom-Rundweg

Pure Abwechslung auf der Sonneninsel

Während sich am 42 km langen feinen weißen Sandstrand die Seebäder wie Perlen aneinander reihen, fasziniert das grüne Hinterland der Sonneninsel mit urigen Reetdachhäusern und unberührter Natur. Der Kontrast aus Meer, Strand, Natur und Idylle machen die Radtour auf Usedom zu einem abwechslungsreichen Vergnügen.

Die Rundreise beginnt in Wolgast. Eine imposante Klappbrücke über den Peenestrom führt zur Sonneninsel Usedom. Hinter den stillen Ufern der Wasserstraße tauchen Radfahrer ein in den Mischwald: Wie ein grünes Band säumt er den feinen weißen Strand bis über die polnische Grenze nach Swinemünde. Ein Seebad liegt hier neben dem anderen: Zinnowitz, Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck sind ihre berühmtesten Vertreter. Noble Villen und blütenweiße Logierhäuser zieren die Promenaden. Über die weit ins Meer ragenden Seebrücken flaniert man wie im goldenen Zeitalter. Auf dem schmalen Streifen zwischen Ostsee und Achterwasser erstrecken sich urige Fischerdörfer und reetgedeckte Salzhütten. Einen der schönsten Ausblicke genießt man vom Streckelsberg bei Koserow.

Im urwüchsigen Hinterland der Bäder ahnt man, warum die gesamte Insel zum Naturpark erklärt wurde. Bewaldete Hügel und blühende Rapsfelder, kleine Seen und geheimnisvolle Moore prägen ihn. Ein Geheimtipp für Ruhesuchende ist der Lieper Winkel. Auf der flachen Halbinsel im Achterwasser tummeln sich weitaus mehr Vögel als Menschen. Die alte Ackerbürgerstadt Usedom begeistert ihre Gäste nicht zuletzt mit bildschön verzierten Haustüren. Auch die kulturelle Vielfalt sucht ihresgleichen. Vor allem im Sommer verwandelt sich die Insel in eine farbenprächtige, klingende Bühne.

Hinter der Zecheriner Klappbrücke haben Sie wieder Festland unter den Rädern. Wo die Peene ins Haff mündet, erinnert alles an Kindheit. Kühe blinzeln in die Sonne, Störche staksen durch die Wiesen und in den dichten Schilfgürteln quaken Frösche und schnattern Enten um die Wette. Der Kirchturm von Lassan sorgt für einen Höhepunkt im flachen Land. Zum Ausgangspunkt nach Wolgast ist es nicht mehr weit.

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Toureninfo


  • Länge der Tour: 156 km
  • Etappen: 3 Tage
  • Bahnanbindung: Wolgast, Peenemünde, Ahlbeck
  • Sehenswert: Promenade der Seebäder mit Seebrücken und Villen im Stil der Bäderarchitektur, Schilfbuchten und urige Fischerdörfer im Usedomer Achterland

  • Logo Usedom Rundweg
  • Die strahlend weiße Bäderarchitektur auf Usedom ist ein ganz besonderer Blickfang, © TMV/Grundner
    Die strahlend weiße Bäderarchitektur auf Usedom ist ein ganz besonderer Blickfang
  • Geschichte zum Erleben-Historisch Technisches Museum Peenemünde, © Usedom Tourismus GmbH
    Geschichte zum Erleben-Historisch Technisches Museum Peenemünde
  • Ausblick vom Streckelsberg in Koserow, © Usedom Tourismus GmbH
    Ausblick vom Streckelsberg in Koserow
  • Radler an der Seebrücke von Ahlbeck auf der Insel Usedom, © TMV/Werk3
    Radler an der Seebrücke von Ahlbeck auf der Insel Usedom
  • Maritime Idylle: Segelschiffe vertaut im Stadthafen des vorpommernschen Ueckermünde, © TMV/ Legrand
    Maritime Idylle: Segelschiffe vertaut im Stadthafen des vorpommernschen Ueckermünde
  • Weiter Blick auf das Achterwasser von der Halbinsel Gnitz, © TMV/Grundner
    Weiter Blick auf das Achterwasser von der Halbinsel Gnitz
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Im Kraftwerk – 17449 Peenemünde

HTM Historisch-Technisches Museum Peenemünde

Großexponate im Historisch-Technischen Museum Peenemünde, © HTM Peenemünde GmbH

In der Heeresversuchsanstalt Peenemünde gelang 1942 der weltweit erste Start einer Rakete ins All. Das Historisch-Technische Museum dokumentiert heute einen der spektakulärsten, gleichzeitig aber auch einer der gefährlichsten technischen Durchbrüche des 20. Jahrhunderts.

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3

Wiesenweg – 17449 Trassenheide

Schmetterlingsfarm Trassenheide

Außenansicht Schmetterlingsfarm, © Sven Fischer/TMV

Europas größte Schmetterlingsfarm ist ein tropisches Paradies auf 5.000 qm und ca. 2.500 freifliegenden exotischen Schmetterlingen. Wer schon morgens in die Farm kommt, kann in der so genannten Puppenstube erleben, wie Schmetterlinge schlüpfen.

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4

An der Strandpromenade – 17454 Zinnowitz

Seebrücke Zinnowitz mit Tauchgondel

Tauchgondel an der Zinnowitzer Seebrücke, © Sabrina Wittkopf-Schade

Die Tauchgondel am Kopf der 315 Meter langen Seebrücke bietet Ihnen die Möglichkeit, trockenen Fußes eine Tauchfahrt in die Ostsee zu unternehmen und den Lebensraum unter den Wellen näher kennenzulernen.

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6

Lüttenort – 17459 Koserow

Atelier Otto Niemeyer-Holstein

Atelier Otto-Niemeyer-Holstein, © Atelier Otto-Niemeyer-Holstein

Das Atelier Otto Niemeyer-Holstein zählt zu den besonderen Anziehungspunkten der Insel Usedom: ein Refugium in dem sich Kunst und Natur unmittelbar begegnen.

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7

– 17459 Ostseebad Koserow

Aussichtspunkt Streckelsberg

Etwa 500m südlich des ehemaligen Fischerdorfes befindet sich der ca. 58 Meter hohe Streckelsberg, © Sven Fischer

Mit rund 58 Metern ist der Streckelsberg die dritthöchste Erhebung der Insel Usedom. An Höhe nur übertroffen vom Golm und vom Kückelsberg, entstand die Kliffranddüne während der letzten Eiszeit als Stauchendmoräne und befindet sich südöstlich des Ostseebades Koserow und des Dorfes Kölpinsee.

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8

Strandpromenade – 17424 Seebad Heringsdorf

Seebrücke Heringsdorf

Die Seebrücke in Heringsdorf ist mit 508 Metern die längste deutsche Seebrücke, © TMV/Fischer

Die 508 m lange Seebrücke ist in Stil der Moderne errichtet. Einzigartig sind die Aufbauten aus Stahl und Glas, insbesondere das aus der Ferne wie ein Ufo wirkende Restaurant auf dem Brückenkopf.

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9

Dünenstraße – 17419 Seebad Ahlbeck

Seebrücke Ahlbeck

Die Seebrücke Ahlbeck ist in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben, © TMV/Fischer

Die Seebrücke Ahlbeck gilt als das Wahrzeichen der Insel Usedom und stammt wie die meisten der in der Nähe befindlichen Bäderarchitektur-Villen aus dem vorletzten Jahrhundert.

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Bäderstraße – 17406 Usedom

Naturpark-Informationszentrum Insel Usedom

Besucherinformationszentrum und Stadtinformation im Klaus-Bahlsen-Haus, © J. Bengs

Die Insel Usedom zählt zu den vogelreichsten Gebieten Deutschlands. Insgesamt wurden über 280 Arten beobachtet, 150 davon brüten auch hier. Allein 11 Greifvogelarten brüten regelmäßig im Naturpark, darunter der Seeadler. Das Naturpark-Informationszentrum Insel Usedom befindet sich neben der Stadtinformation Usedom im Erdgeschoss des Klaus-Bahlsen-Hauses Usedom. Mit großem Engagement und großzügiger Unterstützung der gleichnamigen Stiftung konnte dieses Besucherzentrum aufgebaut und eingerichtet werden.

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12

Mühlenstraße – 17440 Lassan

Museum Lassaner Mühle

Wassermühle in Lassan, © Markus Möller

In der Wassermühle Lassan befindet heute ein Heimat- und Mühlenmuseum. In Ihr wird alte Handwerkskunst von Zimmerei bis zum Bäckerhandwerk ausgestellt.

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