Werke für Cello und Klavier von Enescu, Fauré und Chopin
Die Londoner Times nannte den Cellisten Andrei Ioniță "einen der aufregendsten Cellisten, der in der letzten Dekade hervorgetreten ist". Seinen Durchbruch feierte er 2015 mit der Goldmedaille beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb, nachdem er schon Preise beim ARD-Musikwettbewerb und beim Grand Prix Emanuel Feuermann gewann. Heute spielt er nicht nur die großen Solokonzerte für sein Instrument mit renommierten Orchestern, sondern widmet sich regelmäßig der Kammermusik. Zu seinen bevorzugten Partnern am Klavier gehört sein Landsmann Andrei Gologan. Aufmerksame Besucher werden sich an ihn erinnern: im März 2022 trat er bereits bei uns auf, als Pianist des Amatis Trios, das innerhalb von 24 Stunden für das kurzfristig verhinderte Simply Quartet einsgesprungen war. Schon damals ließ mich sein feinsinniges, unkonventionelles Spiel aufhorchen und ich freue mich, dass ich Ihn nun erneut in unserer Konzertreihe präsentieren darf.
Dass an diesem Abend DER rumänische Komponist George Enescu nicht fehlen darf, versteht sich fast von selbst. Von diesem führt die Verbindung zu Gabriel Fauré, bei dem er am Pariser Conservatoire Komposition studierte. Und wenn man schon einen "Poeten am Klavier" (Süddeutsche Zeitung über Andrei Gologan) zu Gast hat, dann muss auch Frederic Chopin auf dem Programm stehen. Dieser hat zwar nur eine handvoll Werke für andere Instrumente als das Klavier geschrieben, aber immerhin ist eine Cello-Sonate dabei. Mit dieser schließen Andrei und Andrei ihr Schweriner Programm ab.



