Sabine Mangold zeigt Kunstkeramik im Kunsthaus Lübz
Ton ist Erde – formbar, verletzlich und offen für jede Spur. Erst im Feuer verändert er seinen Zustand und erhält dauerhafte Gestalt. Für Sabine Mangold ist diese Verwandlung nicht nur handwerklicher Vorgang, sondern Ausgangspunkt ihrer Kunstkeramik.
Sie erschafft Plastiken, Reliefs und keramische Installationen. Dabei richtet sich ihr Blick immer wieder auf die menschliche Figur und organische Formen: auf Körper, Köpfe und Bewegungen, die vertraut erscheinen und sich doch einer eindeutigen Erzählung entziehen. Arbeiten wie "Metamorphose" oder „Frau ohne Kopf“ tragen ihre Spannung bereits im Titel. Teilweise verbindet Mangold glasierte Keramik mit Holz oder Ostseegranit. Glatte und raue, geformte und gewachsene Materialien treten miteinander in Beziehung.
Bereits 2025 zeigte Sabine Mangold Kunstkeramik und Malerei im Kunsthaus Lübz. Nun ist sie erneut Teil der LUPINALE. Ihre Arbeiten führen unmittelbar in das Thema „Zeitenwende: Umbrüche und Lichtblicke“: Jede keramische Form hat einen Wandel durchlaufen – unter Druck gestaltet, durch Feuer verwandelt und dennoch von der Erinnerung an ihren ursprünglichen Zustand geprägt.
Zu sehen vom 18. September bis 17. Oktober 2026 im Kunsthaus Lübz. Eröffnung ist am 18. September um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.



