Deepfakes und digitale Desinformation bedrohen Wahlen, Vertrauen in Politik und Medien. Expert*innen diskutieren Risiken, EU-Regulierung (DSA, AI Act) und Wege zur Stärkung demokratischer Resilienz.
Deepfakes und digitale Desinformation verändern die Wahrnehmung politischer Inhalte. Manipulierte Videos und Audios können Akteur*innen diskreditieren, falsche Narrative verbreiten und Vertrauen in Medien, Politik und demokratische Prozesse untergraben – besonders in Wahlkampfzeiten.
Soziale Medien spielen eine Schlüsselrolle: Sie verbreiten Inhalte schnell, können aber auch durch technische und regulatorische Maßnahmen deren Wirkung begrenzen. Initiativen wie der Digital Services Act (DSA) und der AI Act der EU sollen Transparenz und Verantwortung stärken, ihre Wirksamkeit bleibt jedoch offen.
Neben Regulierung braucht es technologische Lösungen, Medienkompetenz und kritischen Umgang mit Informationen, um demokratische Resilienz zu stärken.
In Interviews diskutieren Expert*innen Risiken, Verantwortung und europäische Gegenmaßnahmen. Die Aufzeichnungen sind ab 11. Februar 2026 auf dem YouTube-Kanal EIZ Rostock verfügbar.



