Das Konzert präsentiert musikalische Entdeckungen von unterhaltsamer Musik aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert.
Wer in den letzten Jahren die erfolgreichen Konzerte des Quartett Smaragd gehört hat, wird sich über den Programmtitel „Entdeckungen“ nicht wundern: Immer wieder holen die vier Musikerinnen und Musiker unbekannte Musik aus den Archiven. Dieses Mal stammen die Entdeckungen von unterhaltsamer Musik aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert von Franz Danzi, Joseph Schmitt und Josef Myslivecek. Um den direkten Vergleich zu einem der großen „Klassiker“ zu ermöglichen, steht auch ein Werk von Joseph Haydn auf dem Programm.
Die Ausführenden kommen aus den USA und Deutschland: Die Flötistin Gesa Wulfhorst studierte Querflöte an den Musikhochschulen in Enschede bei Ferenc Hutÿra und in Antwerpen bei Johan Rycken. Sie unterrichtet an der Musikschule im münsterländischen Coesfeld. Die kalifornische Geigerin Susan Doering studierte Geige u.a. bei Camilla Wicks und holte sich ihren letzten Schliff beim Guarneri-Quartett. Dort traf sie auf Dieter Wulfhorst, der zuvor an der Musikhochschule Hannover sein Cellostudium bei Friedrich-Jürgen Sellheim abgeschlossen hatte. Nach Professuren für ihre Instrumente an amerikanischen Universitäten spielen die beiden in verschiedenen kalifornischen Orchestern. Sie bilden das Emerald Duo, das bei Konzerten in den USA, Kanada, Mexiko, Schweden und Deutschland große Erfolge errang. Zu diesen drei Instrumentalisten, die „ein restlos begeistertes Publikum hinterließen“, wie „Die Rheinpfalz“ nach einem ihrer gemeinsamen Konzerte resümierte, tritt der in Schwerin lebende Bratschist Reinhard Wulfhorst hinzu. Er entdeckt seit Jahren zu Unrecht vergessene Werke der mecklenburgischen Musiktradition für den Konzertsaal wieder und veröffentlicht diese in seinem Musikverlag Edition Massonneau.
Der Eintritt ist frei; um Spenden am Ausgang wird gebeten.



