ein musikalisch-literarisches Portrait von Ursula Kurze
Erich Kästner (1899 – 1975) ist einer der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren. Im Mittelpunkt des Abends stehen einmal nicht seine weltbekannten Kinderbücher (wie „Emil und die Detektive“), sondern sein Leben und Werk, vor allem seine Gedichte.
Ursula Kurze gestaltet Kästners Gedichte musikalisch und trägt sie in ihren berührenden und mitreißenden Interpretationen vor: die eher unpolitischen Verse – frech, leicht frivol, manchmal böse – und seine oftmals sehr politischen Texte – unbequem und gesellschaftskritisch. Doch sind sie immer unterhaltsam, voll bissigem Humor, vom Dichter selbst als „Therapie für die Seele“ bezeichnet.
Ursula Kurze ist in Cottbus aufgewachsen, wo sie ihre erste musikalische Ausbildung erhielt. Es folgte ein Studium an der Musikhochschule Weimar mit Hauptfach Konzertgitarre. In Leipzig sowie Freiburg i. Br. studierte sie anschließend Gesang und Schauspiel. Sie lebt heute in Dresden als Gitarristin, Sängerin, Schauspielerin und Komponistin.



