Was passiert, wenn man die Sicherheit des Alltags gegen die Ungewissheit des Nordatlantiks eintauscht? In seiner musikalischen Lesung „Jan und das Meer“ nimmt der Pianist und Autor Jan Simowitsch sein Publikum mit auf eine außergewöhnliche Reise. Basierend auf seinem Buch „Und der Wal spuckt mich aus“ erzählt er von seinem Ausstieg aus dem Job, einer einsamen Reise auf die Färöer-Inseln und der Kraft, die im Loslassen liegt. Ein Abend, der wie eine frische Brise wirkt: mal melancholisch-tief, mal humorvoll und immer ehrlich.
Es war eine Entscheidung, die viele nur im Stillen wagen: Jan Simowitsch, langjähriger Leiter des Popinstituts der Nordkirche, kündigte seine feste Stelle, packte sein Fahrrad und Zelt ein und fuhr dorthin, wo der Wind die Regeln diktiert – auf die Färöer-Inseln. Mitten im stürmischen April suchte er zwischen schroffen Klippen und einsamen Fjorden nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens.
In seinem Programm verwebt Simowitsch diese persönliche Geschichte mit der biblischen Erzählung von Jona, der ebenfalls im Bauch des Wals landete, um verwandelt wieder ausgespuckt zu werden. Doch keine Sorge: Hier erwartet Sie keine trockene Predigt, sondern eine lebendige, norddeutsche Reiseerfahrung. Simowitsch berichtet von der absurden Komik des Zeltens bei Orkan, von der überwältigenden Gastfreundschaft der Inselbewohner und dem Gefühl, wenn die Stille plötzlich laut wird.
Das Besondere an diesem Abend: Die Worte werden eins mit der Musik. Jan Simowitsch ist ein virtuoser Pianist, der die Stimmung des Nordens meisterhaft in Töne übersetzt. Seine Eigenkompositionen am Klavier sind mehr als nur Begleitung – sie sind der Soundtrack zum Gelesenen. Die Melodien lassen das Publikum die Weite des Meeres spüren und geben Raum, den eigenen Gedanken nachzuhängen.
„Jan und das Meer“ ist eine Einladung an alle, die Sehnsucht nach Veränderung haben, das Meer lieben oder einfach einen Abend voller Inspiration und hochklassiger Klaviermusik erleben möchten. Kommen Sie mit an Bord und lassen Sie sich von der Geschichte eines Mannes mitreißen, der erst im Sturm seine innere Ruhe fand.



