Eine junge Mutter überwindet ihre Ängste und kämpft gegen ihre Entlassung
Unser Film zum Internationalen Frauentag 2026
Belgien/FrankreichI/talien 2014
Original-Titel: DEUX JOURS, UNE NUIT
Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne
Länge: 95 Min, FSK: 6
Darsteller:innen: Marion Cotillard, Fabrizio Rongione, Pili Groyne, Simon Caudry, Catherine Salée, Baptiste Sornin, Alain Eloy.
Die Philosophin Rahel Jaeggi vergleicht den Prozess der Selbstbefreiung mit dem Umbau eines Schiffes auf hoher See. Emanzipation ist, so beschrieben, die schrittweise Bearbeitung und Überwindung eigener Ängste und ungerechter gesellschaftlicher Zwänge.
Sandra (Marion Cotillard), die Protagonistin des sozialkritischen Spielfilms der Dardenne-Brüder, hat diesbezüglich ein paar Baustellen. Ihre Depressionen versucht sie mit Tabletten in den Griff zu bekommen, und ihrem dominanten Mann hat sie wenig entgegenzusetzen. Als sie nach langer Krankschreibung erfährt, dass sie von ihrem mittelständischen Arbeitgeber entlassen werden soll, bleibt ihr nichts übrig, als die letzte verbleibende Chance zu ergreifen, ihre Kündigung abzuwehren. Nur zwei Tage und eine Nacht hat sie Zeit, über sich hinauszuwachsen und ihre Kolleginnen und Kollegen im Betrieb vom solidarischen Verzicht auf eine 1.000,– EUR-Prämie (für ihre Zustimmung zu Sandras Entlassung) zu überzeugen.
Wir zeigen den Spielfilm in Kooperation mit dem Filmklub Güstrow e.V.



