Eine Bushaltestelle wird für ein Wochenende zur kleinen Kunststation. Spontan, offen für alle, mit einladender Street-Art zum Vorbeigehen und Staunen.
Für ein Wochenende verwandelt sich die Haltestelle unseres Dorfes in eine kleine Galerie. Menschen, die sonst auf den Bus warten, begegnen handgemalten Illustrationen, kleinen Textfragmenten und humorvollen Statements, die zum Nachdenken einladen.
Die Kunsthaltestelle zeigt, dass Kulturorte nicht neu geschaffen werden müssen, sondern bestehende Orte kreativ genutzt werden können. Dabei entsteht der Gedanke, Räume temporär zu bespielen, statt sie baulich zu verändern. Angelehnt an natürliche Kreisläufe werden vorhandene Strukturen genutzt, ohne Eingriffe in bestehende Materialien und ohne viel Abfall zu erzeugen.
Die ausgestellten Arbeiten greifen gesellschaftliche und alltägliche Themen auf, oft mit humorvollen Elementen und vielfältigen Körperdarstellungen. Ziel ist ein niedrigschwelliger Zugang zu Kunst, unabhängig davon, ob Personen gezielt kommen oder zufällig vorbeigehen.
Die Ausstellung wird mit klebbaren Materialien befestigt und anschließend vollständig rückstandslos entfernt. Sie zeigt, dass kreativer Ausdruck im öffentlichen Raum stattfinden kann, insbesondere im ländlichen Raum.
Im vergangenen Jahr entwickelten sich an der Haltestelle unter anderem ein kleiner Flohmarkt, ein Pausenraum, eine Plauderecke, ein Blumenstand und eine Comic-Ecke. Welche Form sich in diesem Jahr entwickelt, ist offen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen, ein mitgebrachtes Getränk zu genießen, ein Buch zu lesen oder einfach zu beobachten, was sich entwickelt. Wer möchte, kann dafür gerne einen kleinen Picknickkorb mitbringen. Mal sehen, ob jemand da ist und wartet.
Öffnungszeiten:
ganztägig



