Vortrag und Gespräch im Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin am 30. Mai 2026
Heavy-Metal gehörte in der DDR zu einer der größten Subkulturen, fand jedoch im Gegensatz zum Punk in der DDR-Aufarbeitung später eher weniger Beachtung. Doch die Stasi überwachte auch die Heavy-Metal-Szene engmaschig. Zahlreiches Akten- und Bildmaterial ist im Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv zu dieser Thematik vorhanden. Die Akten zeichnen ein Bild vieler kleiner Tabubrüche, wie z.B. von lange Haare, auffällige Kleidung oder laute Musik. Die Staatssicherheit versuchte, die Szene einzuordnen und festzustellen, ob von ihr eine Gefahr für die staatliche Ordnung der DDR ausging.
In ihrem Vortrag am Samstag, 30. Mai 2026, befasst sich Madlen Richter vom Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden mit dem Thema „Provokation im sozialistischen Alltag – Der Blick der Stasi auf die Metal-Szene in der DDR“. Neben dem Vortrag gibt es eine Führung durch das Archiv. Zudem besteht die Möglichkeit, Antrag auf Einsicht in Stasi-Unterlagen zu stellen. Hierfür ist ein gültiges Personaldokument mitzubringen.
Termin:
Samstag, 30. Mai 2026, 14.30 Uhr
Samstag im Archiv – mit Vortrag und Gespräch, Archivführung, Antragstellung, Beratung
Referentin:
Madlen Richter, Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden
Ort:
Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin
Görslow, Resthof
19067 Leezen
Der Eintritt ist frei.



