• Die besten Chancen auf einen guten Fang hat man wie hier auf dem Strelasund in Begleitung eines erfahrenen Angelguides, © TMV/Läufer
    Die besten Chancen auf einen guten Fang hat man wie hier auf dem Strelasund in Begleitung eines erfahrenen Angelguides
  • Der Dorsch steht bei Petrijüngern hoch im Kurs., © TMV/Läufer
    Der Dorsch steht bei Petrijüngern hoch im Kurs.
  • Ob Meerforelle oder Hornhecht – beim Watangeln an der Ostseeküste ist so mancher Fang garantiert, © TMV/Läufer
    Ob Meerforelle oder Hornhecht – beim Watangeln an der Ostseeküste ist so mancher Fang garantiert
  • Der langgestreckte Körper mit dem schnabelförmigen Maul verleiht Hornhechten ein torpedoförmiges Aussehen., © TMV/Sievert
    Der langgestreckte Körper mit dem schnabelförmigen Maul verleiht Hornhechten ein torpedoförmiges Aussehen.

Fischarten und Beißzeiten

Volle Auswahl in Neptuns Reich

Die Ostseeküste, Boddengewässer, Haffs sowie glasklare Seen und Flüsse bieten eine einzigartige Vielfalt an Fischen. Wann die Chancen zum Angeln auf Hecht & Co. am größten sind, verrät ein Blick auf unseren Kalender mit den Beißzeiten wichtiger Zielfische.

Süßwasserfische - Prall gefüllte Seen und Flüsse

Mecklenburg-Vorpommerns Binnenland ist ein einzigartiges Anglerparadies mit über 2.000 Seen sowie unzähligen Flüssen und Kanälen. Bei dieser Auswahl sind für jeden Angler das passende Revier und der richtige Fisch dabei.

Als eins der fischreichsten Süßwasserreviere der Bundesrepublik macht das Flusskreuz von Trebel, Tollense und Peene von sich reden. Hier in der Nähe von Demmin wurden bereits 35 Arten nachgewiesen. Der Plauer See und einige andere Großseen haben Urlaubern schon mehrfach Zehn-Kilo-Hechte beschert. Im Schmalen Luzin und im Tollensesee gehen die in großer Tiefe lebenden Maränen an den Haken.

Top 6 Fische in den Seen und Flüssen:
 
  • Aal
  • Bachforelle
  • Barsch
  • Hecht
  • Karpfen
  • Zander
     

Salzwasserfische - Einzigartige Vielfalt an Küste und Bodden

Endlos weite Strände, dichte Schilfgürtel und stille Buchten versprechen Angelfreuden auf höchstem Niveau. Und unter der Wasseroberfläche tummelt sich fast alles, was Gräten hat.

An der Ostsee beginnt das Angeljahr – wenn das Wasser eisfrei ist - im Februar mit der Pirsch auf die Meerforelle. Ab März kommen die Heringe in riesigen Schwärmen zum Laichen an die Küste. Selbst unerfahrene Angler ziehen sie reihenweise aus den kalten Fluten. Auch für das Lachstrolling ist dann Hochsaison. Im April beginnt an den Stränden sowie auf Seebrücken und Molen das Wettangeln nach Hornhecht. Plattfische sind im Mai begehrte Beute. Ab Mai endet die zweimonatige Hechtschonzeit in den Boddengewässern – die Jagdsaison für die ganz dicken Fische ist dann eröffnet.

Top 6 Fische in der Ostsee:
 
  • Dorsch

    Die „Seeleoparden“ sind beliebte Zielfische auf geführten Kutterangeltouren in der Ostsee und ganzjährig gut mit Pilker oder Gummiköder zu beangeln. Der marmorierte Räuber ist die Nummer eins unter den Salzwasser-Arten in Mecklenburg-Vorpommern. Mit Brandungs- und Spinngerät fängt man ihn im Frühsommer und Spätherbst am besten. Im Frühjahr und in den Wintermonaten, wenn sich die Dorsche ins tiefere Wasser verziehen, folgen ihnen die Petrijünger auf geführten Kuttertouren. Exemplare zwischen fünf und zehn Kilogramm sind dann keine Seltenheit.
     
  • Hornhecht

    Kurz nach dem Hering – wenn der Raps in sattem Gelb blüht – tummeln sich die langgestreckten Hornhechte mit den grünen Gräten in den Küstenbereichen der Ostsee. Seit Generationen erwarten die Mecklenburger im Frühjahr (Mai und Juni) die silbernen Fische zu Abertausenden mit ihren grasgrünen Gräten – wissen sie doch um den Genuss eines kross gebratenen oder golden geräucherten Hornfisches. Mit der Spinn- und Fliegenrute oder einer Posenmontage sind die leckeren Hornhechte kinderleicht zu fangen.

    Auch beim Angeln vom Kutter stehen die Chancen auf Hornhechte gut. Einige hundert Meter vor der Küste tummeln sich die Silberpfeile im späten Frühjahr in Heerscharen, sodass binnen kürzester Zeit Dutzende von Hornhechten aus dem Wasser gezogen werden können. Auch über das ganze Jahr hinweg landet der ein oder andere „Horni“ als Beifang in den Fangkörben der Angler.

  • Hering

    Das silberne Gold der Ostsee strömt ab März zum Laichen an die Küsten. Doch auch über das ganze Jahr hinweg sind kleinere Schwärme in der Ostsee anzutreffen.

    Der Beginn der Heringssaison im März gleicht in Mecklenburg-Vorpommern einem Volksfest. Vielerorts besetzen dann Angler die Seebrücken, Molen und Kaikanten, um dem silbernen Gold der Ostsee nachzustellen. Bis in den Mai hinein kommen die Fische in Abertausenden zum Laichen an die Küste. Vom Kutter sind die Heringe dann ebenfalls leicht zu ködern. Doch auch über das ganze Jahr hinweg ist der Hering in kleineren Schwärmen in der Ostsee anzutreffen. Ein Blick auf das Echolot verrät den Kapitänen meist den genauen Standort, um das Boot über dem Schwarm auszurichten.

    Obwohl gezielte Fahrten auf den Hering eher die Ausnahme darstellen, sollten Petrijünger den ein oder anderen Heringspaternoster immer parat haben. Trifft der Kutter auf einen Schwarm, ist eine schnelle Umrüstung der Montage oberstes Gebot, um am Ende der Ausfahrt mit vollen Fangkisten in den Hafen zurückzukehren. Als Rollmops, gebraten oder geräuchert lässt sich der Hering anschließend vielseitig verarbeiten.
     
  • Makrele

    Wie Heringe und Hornhechte auch sind Makrelen in großen Schwärmen anzutreffen und können mittels speziellen Makrelenpaternostern vom Kutter aus geangelt werden. Sie zählt nicht nur den zu den beliebtesten Speisefischen in Deutschland, sondern besticht auch durch ihr außergewöhnliches Aussehen.

    Gut zu erkennen sind Makrelen an ihrem torpedoförmigen Körper und der blaugrün getigerten Musterung. Makrelen finden sich wie Heringe und Hornhechte in großen Schwärmen zusammen, was das Angeln besonders interessant macht. So können binnen kürzester Zeit auch mal 20 und mehr Fische an derselben Stelle gefangen werden.

    Das Angeln vom Kutter verspricht den größten Erfolg, um der Raubkatze unter den Meeresfischen nachzustellen. Die Makrele ist in der Ostsee zwar nach intensiver gewerblicher Fischerei nur vereinzelt anzutreffen, in den letzten Jahren sind jedoch vermehrt Fangmeldungen festzustellen. Kreuzt der Kutter einen Makrelen-Schwarm, verspricht dies ein erfolgreicher Fangtag für die Angler an Bord zu werden. Vor allem kreisende Möwen verraten den Kapitänen mögliche Standorte, an denen das gezielte Angeln auf Makrele lohnt.

  • Plattfisch

    Scholle, Flunder und Kliesche sind eine ideale Alternative zum Dorsch – mit Naturködern können Angler die schmackhaften Plattfische aus ihrem Versteck locken.

    Es muss nicht immer Dorsch sein. Auch die „Flachmänner“ können vom Kutter gut beangelt werden. Insbesondere wenn der Dorsch mal nicht in Beißlaune ist, bieten sich Scholle, Flunder und Kliesche als ideale Alternative an. Sie sind als sogenannte Ansitz-Jäger meist im sandigen Meeresgrund zu finden und lauern dort ihre Beute auf. Mit Naturködern wie Wattwürmern, Heringsstücken oder ganzen Tobiasfischen können Angler die Fische aus ihrem Versteck locken.

    Plattfische erreichen mitunter erstaunliche Größen und sind als Speisefisch dank ihres hervorragenden Geschmackes sehr beliebt. Bei der nächsten Ausfahrt mit dem Kutter sollte die Naturködermontage daher nicht fehlen.

  • Wittling

    Die kleinen Verwandten des Dorsches sind in größeren Wassertiefen der Ostsee zu finden und daher vom Spätsommer bis zum Herbst ideal vom Kutter aus zu angeln.

    Die Fangsaison für den kleinen Verwandten des Dorsches beginnt im Spätsommer und endet in den Herbstmonaten. Die Wittlinge lassen sich in der Regel nur vom Boot aus beangeln, da sie größere Wassertiefen von 20 Meter und mehr bevorzugen. Meist folgen auf den ersten Biss noch weitere, denn anders als der Dorsch ist der Wittling nicht in kleinen Gruppen, sondern ganzen Schwärmen unterwegs. Durchfährt der Kutter einen solchen Schwarm lohnt sich die Umstellung der Montage auf jeden Fall. Häufig geht er auch als Beifang bei der Dorsch-Jagd an den Haken. Das sehr fettarme Fleisch macht den Wittling als Speisefisch sehr beliebt.

Eine Übersicht zu Mindestmaßen und Schonzeiten für die Fischarten in Mecklenburg-Vorpommern finden Sie online beim LALLF.

Angelguides an Ostsee und Seen

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