Pilgerweg der Heiligen Birgitta

Vorbei an heiligen Stätten

© TMV

Strecke

310 km

Etappen

14

Weites Land, dem Himmel so nah - Pilgern in Mecklenburg-Vorpommern // © Archiv Ev.-Luth. Kirchenkreis Mecklenburg
Stolz wachen die Backsteinriesen St. Nikolai, St. Marien und St. Jakobi über Stralsund // © TMV/Grundner
Bekannt für ihren einzigartigen Mühlenaltar – St. Thomas in Tribsees // © TMV/Grundner
Schritt für Schritt zu sich selbst finden auf dem Pilgerweg der Hlg. Birgitta // © Archiv Ev.-Luth. Kirchenkreis Mecklenburg
Himmlische Ruhe im Kloster von Tempzin // © TMV/Werk3
Blick vom Pfaffenteich auf den Schweriner Dom // © TMV/LEH

Tourenverlauf

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    Die Heilige Birgitta, Begründerin des nach ihr benannten Erlöserordens, begab sich 1341 gemeinsam mit ihrem Mann Ulf auf Pilgerreise von Schweden nach Santiago de Compostella. Dabei durchquerte sie das heutige Mecklenburg-Vorpommern. Die damaligen Pilger orientierten sich an Wallfahrts- und Kraftorten, wie dem Antoniter-Hospital und Kloster Tempzin oder den Domen in Güstrow und Schwerin.

    Die moderne Reiseroute beginnt in Sassnitz auf Rügen. Weiter in das Zentrum der Insel und vorwiegend durch Waldgebiete passieren Pilger die Städte Lietzow und Bergen auf Rügen. Hinter dem Strelasund, der Wasserstraße zwischen der Insel Rügen und dem Festland, wartet die UNESCO Weltkulturerbestadt Stralsund mit ihren Backsteinkirchen St. Marien, St. Nikolai und dem ehemaligen Franziskanerkloster St. Johannis. Durch malerische Alleen und vorbei an altehrwürdigen Kirchen wie der Tribseer Stadtkirche St. Thomas finden Wallfahrer den Weg in die Barlachstadt Güstrow. Hier ragen der Dom, die Heilig-Geist-Kirche und St. Marien in den Himmel.

    Durch den Naturpark Sternberger Seenland gelangen Pilger zum einst bekannten Wallfahrtsort Tempzin im Landkreis Parchim. Weithin sichtbar im mecklenburgischen Hügelland erhebt sich die Klosterkirche mit ihrem imposanten Westgiebel und dem zierlichen Glockenturm. Eine Reliquie des heiligen Antonius lockte schon früh Scharen von Gläubigern in das hiesige Kloster. Heute dient das über 500 Jahre alte Gebäude Gästen wieder als einfache Übernachtungsmöglichkeit und ist Ausgangspunkt für viele Pilgerangebote in Mecklenburg-Vorpommern.

    Ebenfalls als lohnenswert erwies sich ab 1222 ein „Tropfen des Blutes Christi“ für den Schweriner Dom. Mit den Einnahmen konnte ab dem 13. Jahrhundert das heutige Gotteshaus neu errichtet werden. Direkt am Schaalsee gelegen, findet sich das ehemalige Zisterzienserinnenklosters Zarrentin mit dem im erhaltenen Ostflügel kunstvoll gestalteten gotischen Kreuzrippengewölbe.


    Im Jahr 1391 wurde Birgitta von Papst Bonifatius IX heiliggesprochen. Im Jahr 1396 ernannte sie der Papst zur Schutzheiligen von Schweden. Papst Johannes Paul II ernannte sie 1998 zur Schutzpatronin Europas.

     

    Service

    Anreise

    Öffentliche Verkehrsmittel:

    Bahnanbindung: Sassnitz

    Weitere Informationen

    Weitere Infos / Links:

    • Markierung: weißes Birgittenkreuz auf der Jakobsmuschel bzw. gelber Pfeil
    • Touren-Tipps: Hansestadt Stralsund, Güstrower Dom St. Maria, St. Johannes Evangelista und St. Cäcilia, Pilgerkloster Tempzin, Schweriner Dom

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