Havel-Radweg

Von der Quelle bis zur Mündung

Logo Havel Radweg, © TMV

Strecke

420 km

Etappen

7

Auszeit am Trünnensee, © TMV/Tiemann
Der Hafen von Waren an der Müritz, © TMV/Gänsicke
Mit dem E-Bike unterwegs an der Uferpromenade von Waren (Müritz), © TMV/Scheibe

Tourenverlauf

  • Campingplatz am Zwenzower Ufer

    • Zwenzow, 17237 Userin

    Der Platz liegt unterhalb von Zwenzow am Großen Labussee. Er grenzt direkt an den Müritz-Nationalpark. Auch zahlreiche Waldseen kann man von hier aus gut erreichen.

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  • DJH-Jugendherberge Waren (Müritz)

    • An der Feisneck, 17192 Waren (Müritz)

    Die Jugendherberge in Waren (Müritz) liegt direkt an der Deutschlands größtem See! Perfekt für Outdoor-Fans die gerne Paddeln, Segeln oder Kanu fahren. In unserem kleinen Haus geht's familiär zu und wir haben immer ein Ohr für Sie. Musikgruppen finden bei uns drei gut ausgestattete Proberäume.

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  • slube am Stadthafen Neustrelitz

    • Am Stadthafen, 17235 Neustrelitz

    In Neustrelitz übernachtet man in den slubes direkt am Stadthafen, zwischen Bootsstegen und typisch historischen Backsteinspeichern. Perfekt um morgens in den Zierker See zu springen, durch die mecklenburgische Kleinseenplatte zu paddeln oder das Strelitzer Land mit seinen UNESCO-Welterbegebieten zu erkunden.

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In Waren (Müritz) beginnt die Reise zum Ursprung der Havel und führt durch den Müritz-Nationalpark. Er verzaubert seine Besucher mit schönen Waldwegen und seichten Seeufern. Etwa einhundert Seen funkeln hier zwischen uralten Buchenwäldern, lichten Erlenbrüchen und geheimnisvollen Waldsümpfen um die Wette.

In Ankershagen, der Quelle der Havel, träumte einst der Archäologe Heinrich Schliemann davon, das sagenumwobene Troja auszugraben. In seinem Elternhaus, einem Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert, ist heute ein Museum eingerichtet. Viele der von Schliemann in seiner Autobiographie beschriebenen „Wunder“ des Ortes sind heute noch erhalten, z.B. die Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert, das bronzezeitliche Hügelgrab am Glockenberg und das Raubritterschloss des Henning Bradenkierl.

Vor dem südlichen Tor des Müritz-Nationalparks grüßt die Backsteinkirche des urigen Städtchens Wesenberg. Umgeben von zahlreichen Seen überquert der Radweg die Grenze zu Brandenburg. Über Fürstenberg/Havel geht es nach Oranienburg und Berlin-Spandau. Ein weiterer Höhepunkt ist die UNESCO Welterbe-Stadt Potsdam. Durch die Obstblütenstadt Werder führt der Weg nach Brandenburg an der Havel. Vorbei am mächtigen Dom von Havelberg nehmen Radwanderer die letzten Kilometer bis zur Havelmündung unter die Räder.

Streckencharakteristik:
Der Mecklenburgische Abschnitt des Havel-Radweges ist generell von einer guten Befahrbarkeit gekennzeichnet. Die Route verläuft überwiegend durch ebenes, teilweise hügeliges Gelände, auf befestigten und unbefestigten Radwegen, ruhigen Nebenstraßen oder Wirtschaftswegen. Vereinzelt existieren noch kleinere Passagen mit Kopfsteinpflaster und Betonspurbahn.

Der Havel-Radweg ist in Mecklenburg-Vorpommern durchgängig ausgeschildert.

Weitere Informationen zum Havel-Radweg

Service

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel:

Bahnanbindung: u.a. Waren (Müritz), Potsdam, Berlin-Spandau, Wittenberge

Weitere Informationen

Weitere Infos / Links:

Touren-Tipps: Mecklenburgische Seenplatte mit Müritz-Nationalpark, Hafenstadt Waren (Müritz), Abstecher zur Residenzstadt Neustrelitz

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