Tollensetal-Rundweg

Zu Gast bei Bibern und Baumeistern

Eingebettet in eine eiszeitlich geprägte Grundmoränenlandschaft schlängelt sich die Tollense durch die urwüchsige Natur. Von der bewegten Geschichte der Region zeugen zahlreiche Backsteinkirchen, Herrenhäuser und die Burg Klempenow. Höhepunkt der Tour ist die Rundreise um den Tollensesee.

An der Nordspitze des Tollensesees - in Neubrandenburg - startet die 173 Kilometer lange Tour durch eine einzigartige Flusslandschaft mit wunderbaren Aussichten. Die Innenstadt mit mittelalterlicher Wehranlage, Wiekhäusern und prächtig verzierten Stadttoren macht den besonderen Charme von Neubrandenburg aus. Durch weitgehend unberührte Natur führt der Weg westlich der Tollense zur Hansestadt Demmin. Daneben schlängelt sich der Fluss geschmeidig durch das eiszeitliche Tal. Nur Biber stören hin und wieder mit ihren Bauten den ebenmäßigen Flusslauf. Bereits von weitem sind vor Altentreptow und Demmin die stattlichen Kirchen aus dem Mittelalter zu sehen.

Das idyllische Ostufer der Tollense besticht durch Stille und faszinierende Natürlichkeit. Blühende Wiesen und fruchtbare Felder wechseln sich mit schattigen Waldinseln ab. Von den Hügeln bieten sich schöne Ausblicke in die weitläufige Landschaft, ebenso vom Turm der mittelalterlichen Burg Klempenow. Das Burgcafé verwöhnt Radwanderer mit frischem Kuchen. Leuchtende Rapsfelder im Frühling und üppige Alleen säumen den Weg zurück nach Neubrandenburg.

Krönender Höhepunkt der Tour ist die Rundreise um den Tollensesee. Kilometerlang und funkelnd bettet sich der See zwischen bewaldete Hügel. In den Schilfgürteln am Ufer brüten zahlreiche heimische Wasservögel. Gigantische Ausblicke bieten sich unter anderem von den nahen Hellbergen und vom Pavillon Belvedere am Nordwestufer. Das beliebte Strandbad Broda lädt zu einer erfrischenden Pause ein.

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Toureninfo


  • Länge der Tour: 170 km
  • Etappen: 3 Tage
  • Bahnanbindung: u.a. Neubrandenburg, Altentreptow, Demmin
  • Sehenswert: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg, Tollense mit Überbleibseln aus der Bronzezeit, mittelalterliche Burg Klempenow, Rundfahrt um den Tollensesee mit vielen Möglichkeiten zum Baden

  • Blick auf die Stadt Neubrandenburg direkt am Tollensesee gelegen, © Nico Schüler
    Blick auf die Stadt Neubrandenburg direkt am Tollensesee gelegen
  • Das prunktvolle Stargarder Tor heißt die Gäste in Neubrandenburg willkommen, © Stadt Neubrandenburg
    Das prunktvolle Stargarder Tor heißt die Gäste in Neubrandenburg willkommen
  • Im Lichterglanz der Dämmerung: in der wasserreichen Stadt Demmin vereinigen sich die Flüsse Peene, Tollense und Trebel, © Tourismusverband Mecklenburgische Schweiz e.V.
    Im Lichterglanz der Dämmerung: in der wasserreichen Stadt Demmin vereinigen sich die Flüsse Peene, Tollense und Trebel
  • Die Burg Klempenow bei Breest - eine Reise in die Zeit des Mittelalters, © TMV/Grundner
    Die Burg Klempenow bei Breest - eine Reise in die Zeit des Mittelalters
  • Die Natur atmet Stille am Tollensesee, © TMV/Grundner
    Die Natur atmet Stille am Tollensesee
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An der Marienkirche – 17033 Neubrandenburg

Konzertkirche Neubrandenburg

Konzertkirche Neubrandenburg bei Nacht, © Oppermann Fotografie

Als Konzertkirche bietet die Marienkirche ein Kontrastprogramm – vom akustischen Hochgenuss zum besonderen architektonischen Erlebnis. Außen: Gotische Backsteinkirche. Innen: Konzertsaal aus Glas, Beton, Stahl und Holz.

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2. Ringstraße – 17033 Neubrandenburg

Klosterkirche St. Johannis Neubrandenburg

Klosterkirche St. Johannis Neubrandenburg

Während im 13. Jh. die Stadtkirche St. Marien gebaut wurde, entstand gleichzeitig ein zweites kirchliches Zentrum: Das Franziskanerkloster. Dazu gehörte eine schlichte Klosterkirche aus Feldsteinen, die Anfang des 14. Jahrhunderts erweitert wurde - die heutige St. Johannis Kirche. Nach der Zerstörung der Marienkirche 1945 ist die Johanniskirche zur Hauptkirche geworden. Ihren jetzigen Zustand erhielt sie durch zwei größere Bauphasen im 19. und 20. Jahrhundert.

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Markt – 17109 Demmin

"Haus Demmin"

Gesicherte Burgruine "Haus Demmin", © Hansestadt Demmin

"Haus Demmin" bezeichnet die Ruinen einer pommerschen Burg und eines benachbarten Herrenhauses, die sich am Zusammenfluss von Peene und Tollense, auf einer völlig isolierten, aber natürlichen Erhöhung befinden.

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Kirchplatz – 17109 Demmin

St. Bartholomaei Kirche

St. Bartholomaei Kirche, © Hansestadt Demmin

Schon von weitem grüßt der Turm der St. Bartholomaei Kirche in der Hansestadt Demmin die Gäste. Mit dem Bau der Kirche wurde Ende des 13. Jahrhunderts oder Anfang des 14. Jahrhunderts begonnen.

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Burg Klempenow

Die Burganlage Klempenow ist die einzig erhaltene Niederungsburg in Mecklenburg-Vorpommern. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde sie vom niedersächsischen Rittergeschlecht derer von Heydenbreck im Auftrag des Pommerschen Herzogs erbaut und erlebte in den darauf folgenden Jahrhunderten eine wechselvolle Geschichte.

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Schulstraße – 17089 Bartow

Botanischer Garten der Baumschule Hager

Ruhige Sitzgelegenheit am Gartenteich, © Kevin Hager (Baumschule Hager)

Der Botanische Garten inmitten der Baumschule Hager in Bartow bietet von März bis November für Urlauber und speziell für Pflanzenliebhaber ein ideales Ausflugsziel. Wer die ländliche Idylle bevorzugt und ein ruhiges Plätzchen weitab vom Alltagsstress sucht, ist hier mit Sicherheit gut aufgehoben.

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