• Blick in das Kabinett „Städtische Kunstsammlung (1890 – 1945)“, © Foto: Thomas Häntzschel/nordlicht
    Blick in das Kabinett „Städtische Kunstsammlung (1890 – 1945)“
  • Fassade, © Foto: Stadt Neubrandenburg
    Fassade

Kunstsammlung Neubrandenburg

Die Kunstsammlung Neubrandenburg ist das einzige Museum der bildenden Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Sie bietet in einem barrierefreien klimatisierten Barockbau mit neuem Anbau zwei Ausstellungsgeschosse.

Die beiden Bestandsausstellungen im Obergeschoss werden ganzjährig gezeigt.

Im Kabinett ist die Ausstellung Die Städtische Kunstsammlung (1890–1945) zu sehen. Die Städtische Kunstsammlung verdankte ihre Gründung 1890 Henry Stoll, sie wurde 1911 von August Schmidt bedeutend erweitert. 1920 bezog die Städtische Kunstsammlung den Südflügel des Herzoglichen Palais. Ende April 1945 brannte dieses Palais völlig aus. Die meisten Kunstschätze sind vermutlich kurz zuvor ausgelagert worden, ihr Verbleib ist bis heute nicht geklärt. 2006 wurden bei archäologischen Grabungen auf dem Marktplatz rund 150 meist zerscherbte Porzellane und Fragmente von bronzenen Kleinskulpturen geborgen, die den Brand und Einsturz des Palais überstanden hatten. Etliche Stücke, darunter zahlreiche reizvolle Porzellanfiguren aus Meissen, wurden bereits restauriert.

Seit der Wiedergründung 1982 ist eine Sammlung zeitgenössischer deutscher Kunst entstanden, die rund 7.500 Werke umfasst. Es überwiegen Arbeiten mit hohem sinnlichem und zeichenhaftem Ausdruck, getragen von einer malerischen Kultiviertheit. Derzeit sind in der Ausstellung Der glückliche Griff Gemälde, Objekte und Plastiken zu sehen, u. a. von Theo Balden, Jürgen Brodwolf, Angela M. Flaig, Wieland Förster, Bernd Hahn, Veit Hofmann, Hans Jüchser, Konrad Knebel, Bernd Kommnick, Michael Morgner, Herta Müller, Max Neumann, Otto Niemeyer-Holstein, Theodor Rosenhauer, Daniel Spoerri, Werner Stötzer, Strawalde, Karlheinz Wenzel und Michael Wirkner.

Im Erdgeschoss werden Wechselausstellungen zu vorwiegend zeitgenössischen Positionen präsentiert.

Kategorie

Museen, Ausstellungen und Galerien


+49 395 5551290


kunstsammlung-foto-thomas-oppermann-kl, © Thomas Oppermann

Erlebt die einzigartige ...

Vom 10. September bis zum 29. November 2020 stellt die Kunstsammlung das faszinierende Schaffen der Berliner Künstlerin Anke Eilergerhard vor. Anke Eilergerhard besetzt mit ihren fantastisch absurden Silikon-Skulpturen weltweit eine einzigartige künstlerische Position und balanciert virtuos zwischen den Grenzen konkreter Bildhauerei, Abstraktion und figurativer Skulptur. Ihre Werke, die in zahlreichen Museen und auf internationalen Kunstmessen präsentiert werden, springen ob ihrer waghalsigen Kompositionen und ihrer taktil- und oft farbintensiv ausgestalteten Oberflächen sofort ins Auge. Ihre sinnlich wirkenden Plastiken begeistern durch eine barocke Opulenz, unterliegen jedoch einer konzeptionellen Strenge aus konkreten Formen. Ihre Skulpturen vereinen Kontroverses wie Tradition und Moderne, Industrie und Manufaktur, Entstehen und Verfall, Balance und den Verlust derselben, Weiblichkeit und Männlichkeit. Vielleicht ist es gerade das Zusammenspiel dieser Dualismen, das das Œuvre von Anke Eilergerhard so besonders macht und gleichzeitig so schwierig zu fassen. Ungewöhnlich ist auch der Werkstoff. Ihre Skulpturen versieht sie mit kleinen Tupfern aus Silikon, die winzigen Sahnehauben gleichen.

vom 17.10. bis 25.10. »

Kontakt:

Kunstsammlung Neubrandenburg

Große Wollweberstraße 24
17033  Neubrandenburg

+49 395 5551290
kunstsammlung@neubrandenburg.de


Ihr Ziel:

Kunstsammlung Neubrandenburg
Große Wollweberstraße 24
17033 Neubrandenburg


Routenplaner

Planen Sie hier Ihre Anreise mit dem Auto.


Entspannt von Tür zu Tür

Planen Sie hier Ihre Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Newsletter abonnieren like uns auf