Radweg Berlin-Kopenhagen

Grün-blaues Band zwischen zwei Hauptstädten

Raus aus dem Großstadtrummel und rein in die Natur. Wenn Berliner die Seen-Sucht packt, können sie sich in den Sattel schwingen und auf gut ausgebauten Radwegen vorbei an Wäldern, Seen und Feldern nicht nur bis zur Ostsee, sondern sogar darüber hinaus bis nach Kopenhagen radeln.

Geheimnisvolle Buchenwälder stimmen auf die Wunderwelt der Mecklenburgischen Seenplatte ein. Am Ellbogensee überqueren Radfahrer die Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Ein Mosaik aus 320 Seen mit versteckten Badestellen und malerischen Picknickplätzen verführt dazu, die Seele baumeln zu lassen. Königin der Seen ist die Müritz. Sie gab dem angrenzenden Nationalpark seinen Namen. Ein wildromantisches Paradies, in dem sich Kiefernheiden mit uralten Buchenhainen und lichten Erlenbrüchen abwechseln. Allein 800 Schmetterlings- und 260 Vogelarten leben hier – Rohrdommeln, Fischadler, Störche und Kraniche. Im Frühjahr und Herbst ertönt das Schnattern von 50.000 Wildgänsen. Im Hafen von Waren (Müritz) schaukeln kleine Schiffe auf den Wellen des größten deutschen Binnensees. Ideal, um sich in einem der zahlreichen Cafés ein gemütliches Plätzchen zu suchen.

Bei Jabel beginnen die großen Wälder des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide. Im Schatten duftender Kiefern lässt es sich bequem radeln und im Drewitzer oder Krakower See herrlich baden. Die Radler überqueren das kristallklare Flüsschen Nebel, das sich bei Serrahn durch ein enges Tal zwängt.

 

Feldsteinkirchen, Hügel- und Steingräber laden bei Alt Sammit und Bellin zu einer Zeitreise ein. Die Residenzstadt Güstrow vereint Baustile aus vielen Jahrhunderten – von der Backsteingotik bis zum Klassizismus. Nicht weit entfernt liegt die Gänsestadt Bützow, deren Gassen zum Bummeln einladen. Als grüner Wiesenfluss begrüßt hier die Warnow alle Radfahrer, um sie dann bis zur Ostsee zu begleiten.

 

Schon in alter Zeit erwärmte die erhabene Kulisse von Rostock die Herzen der rauen Seeleute. Drei monumentale Backsteinkirchen überragen die Hansestadt. Nach einer kurzen Fährfahrt über die Ostsee geht es durch Dänemarks bildschönen Süden. Krönender Abschluss der Reise ist Kopenhagen mit seiner Mischung aus Tradition und Weltoffenheit.

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Toureninfo


  • Länge der Tour: 630 km
  • Etappen: 13 Tage
  • Bahnanbindung: Berlin, Kopenhagen, Rostock
  • Sehenswert: Schloss Oranienburg, Schlosskirche und Schlosspark Neustrelitz, Hafen und Müritzeum in Waren, Barlachstadt Güstrow, Hansestadt Rostock mit Hafen und Backsteinarchitektur,  Kreidefelsen der dänischen  Ostseeküste

  • Logo_ADFC-Klassifizierung Hier ist dann die Bildschreibung, © Bildeigner/Fotograf
  • Beginn der Tour am Brandenburger Tor in Berlin, © TMV/ Werk3
    Beginn der Tour am Brandenburger Tor in Berlin
    © TMV/ Werk3
  • Mit imposanter Eleganz präsentiert sich der Hebetempel im Schlosspark Neustrelitz, © TMV/Topel
    Mit imposanter Eleganz präsentiert sich der Hebetempel im Schlosspark Neustrelitz
    © TMV/Topel
  • Radler genießen den Blick auf die Ostsee und Kreidefelsen
der dänischen Küste, © TMV/ Werk3
    Radler genießen den Blick auf die Ostsee und Kreidefelsen der dänischen Küste
    © TMV/ Werk3
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An der Promenade – 17235 Neustrelitz

Schlossgarten Neustrelitz

1733 als Residenz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz gegründet, lädt die Stadt heute naturverbundene und kunstinteressierte Gäste zu vielfältigen Entdeckungen zwischen Barock und Moderne ein

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Lindenallee – 17219 Schliemanngemeinde Ankershagen

Heinrich-Schliemann-Museum

Die Lebensleistung des Archäologen Heinrich Schliemann (1822-1890), der acht Jahre seiner Kindheit in Ankershagen verbrachte, würdigt das Museum des Ortes in der Mecklenburgischen Seenplatte. Schon von Weitem grüßt ein hölzernes begehbares Trojanisches Pferd die Gäste. Das Museum wurde 1980 im ehemaligen Elternhaus Schliemanns eingerichtet und zeigt in einer Dauerausstellung das Leben und Wirken des Altertumsforschers, der Troja entdeckte. Als kaum Achtjähriger soll Schliemann in Ankershagen den Entschluss gefasst haben, später einmal Troja auszugraben. Das Museum zeigt unter anderem Originalfunde aus Troja und Nachbildungen edelmetallener Ausgrabungsstücke. Sonderausstellungen sowie sonntägliche Vortragsreihen für geschichtsinteressierte Besucher ergänzen das Ausstellungskonzept. Das Heinrich-Schliemann-Museum ist mittlerweile zu einem Zentrum der Schliemannforschung geworden.

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Zur Steinmole – 17192 Waren/Müritz

MÜRITZEUM - Das NaturErlebnisZentrum in Waren (Müritz)

Dem Taucher beim füttern und säubern im Aquarium beobachten, © Müritzeum/A. Duerst

Das Müritzeum zeigt in einer interaktiven Ausstellung die Schönheiten und Besonderheiten der Mecklenburgischen Seenplatte und des Müritz-Nationalparks. Dem Besucher werden Einblicke in die Lebensräume Wald, Wasser, Moor und Luft gewährt. In Deutschlands größter Aquarienlandschaft für heimische Süßwasserfische kann man in 25 Becken fast 50 verschiedene Arten Süßwasserfische, Krebse und Wasserpflanzen beobachten.

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Müritzstraße – 17192 Waren

Stadthafen Waren (Müritz)

Im Stadthafen pulsiert das Leben. Die Warener und ihre Gäste genießen in den zahlreichen Gaststätten und Restaurants den Blick auf das Wasser und die Boote. Hier beginnen Schifffsfahrten über die Müritz.

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Domplatz – 18273 Güstrow

Dom Güstrow

Der Bau des Domes wurde 1226 begonnen und erst 1335 mit der Weihe des Altars abgeschlossen

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Franz-Parr-Platz – 18273 Güstrow

Schloss Güstrow

Das Schloss Güstrow ist einer der Standorte des Staatlichen Museums Schwerin, © TMV/Fischer

Am Rande der Güstrower Altstadt überrascht eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Nordeuropas mit seinem südlichen Charme. Aus der Erbauungszeit sind prächtige Stuckdecken erhalten

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Beim St.-Katharinenstift – 18055 Rostock

hmt - Hochschule für Musik und Theater Rostock

Innenhof der Hochschule für Musik und Theater Rostock, © Landesmarketing MV

Mit über 300 öffentlichen Veranstaltungen pro Jahr bereichert die Hochschule für Musik und Theater Rostock das kulturelle Leben der Hansestadt und der Region. Neben ihren Veranstaltungen lockt ihr historisches Gebäude, das ehemals ein Franziskanerkloster aus der Mitte des 13. Jahrhunderts war.

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Klosterhof – 18055 Rostock

Kloster zum Heiligen Kreuz

Blick von den Wallanlagen auf das Kloster zum Heiligen Kreuz, © Irma Schmidt

Das ehemalige Zisterzienser-Nonnenkloster wurde im Jahre 1270 durch die dänische Königin Margarete gestiftet. Benannt wurde das Kloster nach einem Splitter vom Kreuz Jesu Christi.

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Neuer Markt – 18055 Rostock

Rathaus Rostock

Blick auf das Rostocker Rathaus mit den 7 Türmen, © Angelika Heim

Auf dem ehemaligen Marktplatz der Mittelstadt findet man heute Giebelhäuser, Möwenbrunnen mit griechischen Göttern und das Rathaus. Letzteres entstand um 1270 als zweigeschossiges Doppelgiebelhaus mit Gewölbekeller.

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Warnowufer – 18057 Rostock

Stadthafen Rostock

Der Rostocker Stadthafen, © TZRW - J. Zittlau

Der Stadthafen am Ufer der Warnow mit Museums- und Seglerhafen ist beliebte Spaziermeile mit Gaststätten, Einkaufsmöglichkeiten und großen Speichern. Hier konzentrierte sich bis zur Eröffnung des Seehafens 1960 der gesamte Güterumschlag.

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