Residenzstädte-Rundweg

Auf den Spuren der Herzöge

Eine wahre Schlösserflut hinterließen die Herzöge von Mecklenburg. Durch Streitereien um die Regentschaft teilten sie das Land mehrfach auf. Der Rundweg folgt den Spuren der Herzöge zu den einstigen Residenzen - Regierungspaläste, Sommersitze, Lust- und Jagdschlösschen.

In Schwerin spiegelt sich das schönste Erbe landesherrlicher Prunksucht im Schweriner Burgsee. Wie im Märchen schimmern die goldenen Dächer und filigranen Türmchen des Residenzschlosses. Am bewaldeten Westufer des Schweriner Sees sonnt sich das jüngste Schloss der herzoglichen Familie - Schloss Wiligrad. Einige Kilometer weiter, in Dorf Mecklenburg, liegen die Wurzeln des Landes. Die einstige Michelenburg gab dem Land seinen Namen. In der Hansestadt Wismar ließ Herzog Johann Albrecht I seinen Fürstenhof im Stil italienischer Renaissance errichten.

Die zweite Etappe führt landeinwärts durch die typische mecklenburgische Landschaft, vorbei am glasklaren Neukloster See über steiler werdende Hügel mit großartigen Ausblicken, nach Bützow. Der kleine Ort an der Warnow war schon im 13. Jahrhundert Bischofssitz. Entlang des Bützow-Güstrow-Kanals geht es in die Barlach-Stadt Güstrow mit Renaissance-Schloss. Durch die Nossentiner/ Schwinzer Heide mit dutzenden Seen gelangen Radwanderer zum Kloster Dobbertin am gleichnamigen See.

Hinter Goldberg endet der Wald und es erstreckt sich ein herrlicher Blick auf die malerische Landschaft. Mittendrin die blaue Allee des Nordens - die Müritz-Elde-Wasserstraße. Von weitem ist die Burg des bildhübschen Städtchens Neustadt-Glewe zu sehen. Das Barockschloss in Ludwigslust ähnelt dem französischen Versailles mit seinem Park mit Wasserspielen, Alleen und Statuen. Ein Wunder, gebaut auf dem Sand der Griesen Gegend. Im Naturschutzgebiet Lewitz werden Radwanderer vom herzoglichen Jagdschloss Friedrichsmoor begrüßt. Am Störkanal geht es dem Ziel entgegen. Uralte Eichen im Schlosspark Raben-Steinfeld begrüßen Radwanderern vor Ihrer Ankunft in Schwerin.

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Toureninfo


  • Länge der Tour: 285 km
  • Etappen: 5 Tage
  • Bahnanbindung: u.a. Schwerin, Wismar, Bützow, Güstrow, Ludwigslust
  • Sehenswert: Residenzstädte Schwerin, Güstrow und Ludwigslust mit ihren Regierungspalästen, UNESCO Weltkulturerbe Wismar mit seiner Backsteingotik

  • Radfahrer vor dem beeindruckenden Renaissanceschloss in Güstrow, © TMV/Gänsicke
    Radfahrer vor dem beeindruckenden Renaissanceschloss in Güstrow
  • Herrschaftlich in Schlössern wie dem pompösen Schweriner Schloss  und zahlreichen Gutshäusern tagen, © TMV/Ramminger
    Herrschaftlich in Schlössern wie dem pompösen Schweriner Schloss und zahlreichen Gutshäusern tagen
  • Typische Giebelhäuser in der Krämerstraße Wismar, © TZ Wismar, Alexander Rudolph
    Typische Giebelhäuser in der Krämerstraße Wismar
  • Die hohen Backsteintürme der imposanten Kirchen prägen schon lange das Stadtbild der Hansestadt Wismar., © TMV/Henig
    Die hohen Backsteintürme der imposanten Kirchen prägen schon lange das Stadtbild der Hansestadt Wismar.
  • Schloss Ludwigslust im Herbst, © TMV/Evert
    Schloss Ludwigslust im Herbst
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Lennéstraße – 19053 Schwerin

Schloss Schwerin

Das Schweriner Schloss ist das Wahrzeichen der Landeshauptstadt, © Carsten Pescht

Das zwischen 1843 und 1857 errichtete Schloss Schwerin liegt auf einer Insel im Schweriner See und gehört zu den bedeutendsten Bauten des Historismus in Europa.

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Alter Garten – 19055 Schwerin

Mecklenburgisches Staatstheater

grosses_haus_zuschauerraum_silke_winkler, © Silke Winkler

Das Mecklenburgische Staatstheater in der schönen Landeshauptstadt Schwerin hat viel zu bieten: Ein talentiertes Schauspielensemble, ein vielseitiges Musiktheater, die drittälteste deutsche Staatskapelle, eine internationale Ballettcompagnie, das Junge Staatstheater Parchim und die traditionsreiche Fritz-Reuter-Bühne - up Platt, sowie als Spielzeit-Höhepunkt jeden Sommer die SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN des Mecklenburgischen Staatstheaters. Große Oper trifft hier auf prachtvolle Schlosskulisse, Sternenhimmel und einen der schönsten nordeuropäischen Plätze, Theater im Schlossinnenhof bietet eine einzigartige Kulisse.

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Schloss Wiligrad – 19069 Lübstorf

Schloss Wiligrad

Schloss Wiligrad im Abendlicht, © Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin

Das ehemalige herzogliche Residenzschloss liegt malerisch auf einem Steilufer über dem Schweriner See. Sehenswert sind die Kunstausstellung im Schloss, die weitläufige Parkanlage mit Skulpturen und das Dorf Wiligrad. Das Schloss gilt als Geheimtipp für Ausflüge. In der nahegelegenen Hofgärtnerei befindet sich ein beliebtes Ausflugs-Café.

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6

Alter Hafen – 23966 Wismar

Alter Hafen Wismar

Ein Highlight der Hansestadt - Der Alte Hafen Wismars, © TZ Wismar, Alexander Rudolph

Der Alte Hafen hat sein Hafenbecken in Lage und spezifischer Formgebung seit dem Jahr 1211 weitestgehend erhalten. Als Anlegestelle für Ausflugsdampfer, Liegeplatz für Freizeitkapitäne und Traditionsschiffe, wie die Kogge und die Atalanta, hat der Hafen weiterhin Bedeutung.

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Lübsche Straße – 23966 Wismar

Heiligen-Geist-Kirche Wismar

Toreinfahrt zum Innenhof der Heiligen-Geist-Kirche, © Tourismuszentrale Wismar

Die rechteckige, gotische Saalkirche entstand in ihrer heutigen Gestalt im 15. Jahrhundert unter Einbeziehung einiger Teile aus dem Vorgängerbau.

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Franz-Parr-Platz – 18273 Güstrow

Schloss Güstrow

Das Schloss Güstrow ist einer der Standorte des Staatlichen Museums Schwerin, © TMV/Fischer

Am Rande der Güstrower Altstadt überrascht eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Nordeuropas mit seinem südlichen Charme. Aus der Erbauungszeit sind prächtige Stuckdecken erhalten.

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Domplatz – 18273 Güstrow

Dom Güstrow

Abendstimmung am Domplatz, © Ulrich Köckritz

Der Bau des Domes wurde 1226 begonnen und erst 1335 mit der Weihe des Altars abgeschlossen. Am Güstrower Dom lässt sich der Übergang von der Romanik zur Gotik gut erkennen. Der kreuzförmige Grundriss und der langgestreckte Chorraum weisen auf das romanische Konzept hin. Der massive Westturm ist 44 Meter hoch.

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Atelierhaus Ernst Barlachs, erbaut 1930/ 31, © Uwe Seemann, Archiv Ernst Barlach Stiftung

In ihren drei Museen, der gotischen Gertrudenkapelle im historischen Stadtkern von Güstrow, dem authentischen Atelierhaus Barlachs am Inselsee vor den Toren der Stadt und dem neu errichteten Ausstellungsforum-Graphikkabinett bewahrt und zeigt die Ernst Barlach Stiftung Güstrow den größten Teil der Werke Ernst Barlachs (1870-1938).

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Am Kloster – 19399 Dobbertin

Kloster und Klosterkirche Dobbertin

Das Kloster Dobbertin mit der Klosterkirche, © TV Mecklenburg-Schwerin e.V.

Das Kloster Dobbertin am östlichen Ufer des gleichnamigen Sees ist eine der schönsten noch erhaltenen Klosteranlagen Norddeutschlands. Es wurde 1220 von Mönchen des Benediktinerordens gegründet.

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Alte Burg – 19306 Neustadt-Glewe

Burg Neustadt-Glewe

Die Burg Neustadt-Glewe, © Fotostudio K3 Kruse GmbH Neustadt-Glewe

Die älteste noch erhaltene Wehrburg Mecklenburgs steht in Neustadt-Glewe. Sie ist eine der besterhaltenen Burgen Mecklenburgs und sollte der Süd- und Südostgrenze der Grafschaft Schwerin zur militärischen Absicherung gegen Übergriffe der Grafschaft Dannenberg sowie der Bistümer Havelberg und Ratzeburg dienen.

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Schlossfreiheit – 19288 Ludwigslust

Schloss Ludwigslust

Wasser - Natur  und Architektur im Zusammenspiel - Die Baumeister des Schlosses überließen nichts dem Zufall, © Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin

Herzog Friedrich von Mecklenburg- Schwerin ließ 1772 bis 1776 nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch das neue Schloss als Mittelpunkt der spätbarocken Stadtanlage von Ludwigslust errichten. Das Schloss kann besichtigt werden, im Jagdsaal befindet sich ein Café.

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