Die Müritz-Elde-Wasserstraße (120 km)

Einmal Kapitän sein!

Wie geschaffen für Hausboot-Kapitäne ist die Entdeckerreise auf der Müritz-Elde-Wasserstraße. Auf 120 funkelnden Kilometern verbindet die blaue Allee bildschöne Städte, feuchte Auen, weite Wiesen, urige Sümpfe und sattgrüne Wälder.

Entspannter als auf einem Hausboot kann das Land kaum bereist werden. Von Schleuse zu Schleuse schippern Seh-Reisende auf dem gemächlichem Fluss bis zur Festungs- und Elbestadt Dömitz. Die Schleusenvorgänge bieten dabei stets eine willkommene Gelegenheit, mit anderen Seebären zu schnacken und Geheimtipps auszutauschen. Unterwegs laden zahlreiche moderne Wasserwanderrastplätze und Marinas zu Badepausen und Ausflügen ein.

Auf der ersten Etappe schlängelt sich das das blaue Band durch sanft gewellte Wiesen, Felder und Wälder bis nach Parchim. Mit seinen malerischen Winkeln, stolzen Backsteinkirchen und gemütlichen Gasthäusern ist Parchim ein Anlegemanöver wert. Etwa 3 km hinter der Marina Matzlow-Garwitz zweigt der Störkanal nach Schwerin ab. Wer Zeit im Seesack hat, kann geradewegs in die bildschöne Landeshauptstadt Schwerin schippern.

Nach der Wasserkreuzung beginnt das Landschaftsschutzgebiet Lewitz. Links und rechts des Weges glitzern Dutzende Fischteiche, an denen sich schnatternde Vogelscharen den Bauch vollschlagen. Zwischen Neustadt-Glewe und Grabow säumen breite Schilfgürtel und rauschende Kiefernwälder die Ufer. Durch die tiefen Wälder und sandigen Heideflächen der Griesen Gegend fährt man weiter Richtung Elbe. An der Einmündung in den großen Strom liegt Dömitz,  dessen Festung einen hinreißenden Blick auf das Elbetal gewährt.

Gewässerprofil

Die Müritz-Elde-Wasserstraße ist ideal für einen ausgiebigen Urlaub auf dem Wasser. Auch ungeübte Hausboot-Kapitäne können hier bedenkenlos ins Wasser stechen. Auf 17 Schleusenstufen klettert die Müritz-Elde-Wasserstraße zu der Elbe hinab. Vor Fahrtantritt bitte über die jeweiligen Schleusenzeiten informieren. Sonderschleusungen sind möglich. Über den 44 km langen Störkanal kann bis zur Landeshauptstadt Schwerin gefahren werden. Das Tanken ist nur an Straßentankstellen möglich.

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GPX-Datei Die Müritz-Elde-Wasserstraße

Toureninfo


  • Länge der Tour: 120 km
  • Etappen: 5-7 Tage
  • Bootsführerschein nicht erforderlich
  • Bahnanbindung: Lübz, Parchim, Schwerin, Neustadt-Glewe
  • Sehenswert: Plauer Burgturm, Aussichtsturm Plau am See, mittelalterliche Wehrburg in Neustadt-Glewe, Schloss Ludwigslust mit Schlosspark, Festung Dömitz

  • Seefahrer gehen gerne am Burgberg in Neustadt-Glewe an Land, © Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin e.V.
    Seefahrer gehen gerne am Burgberg in Neustadt-Glewe an Land
  • Sanssouci des Nordens: Barockschloss Ludwigslust, © TMV/Legrand
    Sanssouci des Nordens: Barockschloss Ludwigslust
  • Die Festung Dömitz liegt strategisch günstig an der Elbe, © Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin e.V.
    Die Festung Dömitz liegt strategisch günstig an der Elbe
1

Burgplatz – 19395 Plau am See

Burgmuseum Plau am See mit Technikmuseum

Ausstellungsstücke von Dr. Ernst Alban, © Jörn Lehmann

Kinder und Museum - das passt nicht, könnte man glauben. In Plau am See stimmt das nicht. Der Ort verfügt über ein Museum, in dem sich auch die Jugend nicht langweilt. Im ehemaligen Plauer Schloss bieten sich interessante Einblicke in die Geschichte, zudem befindet sich darin ein einzigartiges Heimat- und Technikmuseum.

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2

Kalkofen – 19395 Plau am See

Aussichtsturm Plau am See

Leuchtturm in Plau am See, © Hendrik Silbermann

Der Leuchtturm begrüßt die Bootsfahrer bei ihrer Einfahrt vom Plauer See in die Müritz-Elde-Wasserstraße. Von seiner Aussichtsplattform in 8 Meter Höhe, bietet sich ein fantastischer Panoramablick über den Plauer See. Er gilt inzwischen als das beliebteste Fotomotiv bei den Gästen.

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3

Lindenstraße – 19370 Parchim

Pfarrkirche St. Georgen Parchim

Die Pfarrkirche St. Georgen in der Altstadt von Parchim, © Stadt Parchim

Beeindruckend erhebt sich der Turm von St. Georg über Fachwerkgassen und Giebelhäuser aus dem Mittelalter. Die Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert beherbergt u.a. eine kunstgeschichtlich bedeutende Innenausstattung.

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4

Alte Burg – 19306 Neustadt-Glewe

Burg Neustadt-Glewe

Die Burg Neustadt-Glewe, © Fotostudio K3 Kruse GmbH Neustadt-Glewe

Die älteste noch erhaltene Wehrburg Mecklenburgs steht in Neustadt-Glewe. Sie ist eine der besterhaltenen Burgen Mecklenburgs und sollte der Süd- und Südostgrenze der Grafschaft Schwerin zur militärischen Absicherung gegen Übergriffe der Grafschaft Dannenberg sowie der Bistümer Havelberg und Ratzeburg dienen.

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Die Rückseite des Neuen Schlosses mit eindrucksvollen Treppe., © Gabriele Skorupski

In Nähe der alten Burg, an einem westlichen Seitenarm der Elde, ließ 1618/19 Herzog Adolf Friedrich I. ein neues Schloss für Neustadt-Glewe bauen. Dieses sollte künftig an Stelle der Burg den mecklenburgischen Herzögen als Nebenresidenz dienen.

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6

Schlossfreiheit – 19288 Ludwigslust

Schloss Ludwigslust

Wasser - Natur  und Architektur im Zusammenspiel - Die Baumeister des Schlosses überließen nichts dem Zufall, © Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin

Herzog Friedrich von Mecklenburg- Schwerin ließ 1772 bis 1776 nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch das neue Schloss als Mittelpunkt der spätbarocken Stadtanlage von Ludwigslust errichten. Das Schloss kann besichtigt werden, im Jagdsaal befindet sich ein Café.

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8

Auf der Festung – 19303 Dömitz

Festung Dömitz

Eingang des Museums der Festung Dömitz mit restaurierter Zugbrücke., © Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin

Das Bollwerk aus Backstein überblickt die Elbe bei der Stadt Dömitz. Ihre Mauern haben Fürsten, Heerführer und Könige kommen und gehen sehen und Poeten inspiriert. Naturverbundene finden hier die spannende Ausstellung "Im Grunde" und das Informationszentrum des Biosphärenreservates Elbe-Schaalsee.

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Im ehemaligen Zeughaus befindet sich das Informationszentrum für das Biosphärenreservat., © Gabriele Skorupski

Auf dem Gelände der Festung Dömitz erfährt der Besucher nicht nur Interessantes zur Stadtgeschichte und Fritz Reuters Haftzeit. Eine Ausstellung im Informationszentrum für das Biosphärenreservat befasst sich mit dem Thema "Mensch und Biosphäre" und gibt interessante Einblicke in das globale Netzwerk der Biosphärenreservate.

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