Östlicher Backstein-Rundweg

Höhenflug der Steine

Die Backsteinkirchen in Rostock, Stralsund und Greifswald gelten als Krönung mittelalterlicher Baukunst. Auch in kleineren Hafenstädten und im Hinterland türmen sich die roten Steine zu imposanten Zeitzeugen. Neben viel Geschichte genießen Radwanderer urwüchsige Natur und Badespaß.

Drei repräsentative Backsteinkirchen strahlen in Rostock mit farbenfrohen Giebelhäusern um die Wette und stimmen Radwanderer auf eine Reise zu Zeitzeugen der beeindruckenden Baukunst des Mittelalters ein. Einige Kilometer weiter liegt das traditionsreiche Seebad Warnemünde. Sein maritimes Flair lädt zu einer ersten Rast. Jenseits der Warnow erstreckt sich das grüne Meer der Rostocker Heide. Bereits von Weitem begrüßt der Backsteinturm von St. Marien die Gäste der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten.

Entlang der Boddengewässer zwischen der idyllischen Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und dem Festland führt die zweite Etappe. Für Abwechslung sorgt ein Besuch in der Vinetastadt Barth. Vom Barther Kirchturm bietet sich ein grandioser Blick auf das einzigartige Vogelparadies des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. In der Ferne taucht die Silhouette von Stralsund auf. Mit ihren drei monumentalen Backsteinkirchen gehört die alte Hansestadt zum UNESCO-Welterbe.

Auf dem Weg nach Greifswald genießen Radwanderer den weiten Blick auf das flache Land, bevor ein weiterer Höhepunkt der Reise erreicht wird. Unübersehbar ragen drei ansehnliche mittelalterliche Kirchen über die Hansestadt Greifswald. Vor der Stadt träumt die Klosterruine Eldena, die ein Lieblingsmotiv des Malers Casper David Friedrich war.

Die idyllischen Täler von Trebel und Recknitz bieten auf dem weiteren Weg vielfältige Möglichkeiten für Naturbeobachtungen. An der Recknitz liegt Bad Sülze - das älteste Moor- und Solbad Norddeutschlands - das einst ganz Mecklenburg mit Kochsalz versorgte. Saftige Wiesen, schattige Wälder und kleine Seen prägen die letzten Kilometer.

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Toureninfo


  • Länge der Tour: 305 km
  • Etappen: 5 Tage
  • Bahnanbindung: u.a. Rostock, Stralsund, Greifswald
  • Sehenswert: Hafen- und Hansestadt Rostock, UNESCO Weltkulturerbestadt Stralsund mit Backsteingotik, Universitäts- und Hansestadt Greifswald

 

  • Der Strom Unterwarnow, als Stadthafen in Rostock, © TMV/Legrand
    Der Strom Unterwarnow, als Stadthafen in Rostock
  • Ein Spaziergang über die Bahnhofsbrücke mit Blick auf den Alten Strom in Warnemünde bei Sonnenuntergang, © TMV/Gänsicke
    Ein Spaziergang über die Bahnhofsbrücke mit Blick auf den Alten Strom in Warnemünde bei Sonnenuntergang
  • Das Rathaus auf dem Markplatzin Stralsund ist eine der schönsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik., © Hart/Tourismuszentrale Hansestadt Stralsund
    Das Rathaus auf dem Markplatzin Stralsund ist eine der schönsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik.
  • Bunte Giebelhäuser reihen sich auf dem Marktplatz der Hansestadt Greifswald aneinander., © TMV/Kliem
    Bunte Giebelhäuser reihen sich auf dem Marktplatz der Hansestadt Greifswald aneinander.
  • Klosterruine Eldena bei Greifswald in Vorpommern, © TMV/Ramminger
    Klosterruine Eldena bei Greifswald in Vorpommern
1

Am Ziegenmarkt – 18055 Rostock

St.-Marien-Kirche zu Rostock

Marienkirche Rostock, © TZ Rostock

St. Marien ist Rostocks größte und bedeutendste Kirche, 1232 erstmals urkundlich erwähnt. Querschiff und Langhaus der kreuzförmigen Basilika sind gleich lang und betonen den wuchtigen und geschlossenen Eindruck. Die Kirche hat eine kostbare Ausstattung, wie z. B. die älteste mit Originalteilen funktionierende astronomische Uhr in Norddeutschland aus dem Jahr 1472 sowie eine bronzene Tauffünte aus dem Jahr 1290.

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2

Neuer Markt – 18055 Rostock

Rathaus Rostock

Blick auf das Rostocker Rathaus mit den 7 Türmen, © Angelika Heim

Auf dem ehemaligen Marktplatz der Mittelstadt findet man heute Giebelhäuser, Möwenbrunnen mit griechischen Göttern und das Rathaus. Letzteres entstand um 1270 als zweigeschossiges Doppelgiebelhaus mit Gewölbekeller.

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3

Am Strom – 18119 Rostock-Warnemünde

Alter Strom Warnemünde

Blick auf den Alten Strom, © René Legrand

Der Alte Strom war bis 1903 der einzige Schifffahrtsweg in den Rostocker Hafen. Heute gehen hier nur noch vorwiegend Yachten, Fahrgastschiffe und Fischkutter vor Anker.

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4

Zarnesweg – 18181 Graal-Müritz

Rhododendronpark

Die Farbenpracht ist immer wieder ein tolles Fotomotiv, © VMO, Alexander Rudolph

Direkt hinter den Dünen des Ostseestrandes befindet sich der 4,5 ha große Rhododendronpark. Der Park wurde in den Jahren 1955-1961 vom Rostocker Gartenarchitekt Friedrich-Karl Evert auf einer ehemaligen Sandgrube geschaffen. Er ist einzigartig in Mecklenburg und einer der größten in Deutschland.

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6

Hafenstraße – 18356 Barth

Stadthafen Barth

Stadthafen Barth, © TMV/Fischer

Der Hafen Barth ist der größte Hafen in den Boddengewässern zwischen Barhöft und Ribnitz-Damgarten (Seefunk - Kanal 15).

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7

Lindenstraße – 18445 Groß Mohrdorf

Kranich-Informationszentrum

Frontansicht des Informationszentrums, © TMV/Fischer

Der alljährliche Kranichzug im Herbst ist ein Naturschauspiel, das Tausende Besucher in den Nordosten lockt. In der ganzjährig geöffneten Dauerausstellung des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf haben Sie die Möglichkeit, fast alles über die Kraniche zu erfahren.

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8

Alter Markt – 18439 Stralsund

Rathaus Stralsund

Giebel des Rathauses am Alten Markt, © Sabrina Wittkopf-Schade

Die Schaufassade des alten Rathauses ragt seit Jahrhunderten meterhoch in den Stralsunder Himmel und ist so zum Wahrzeichen der Stadt geworden. Der bedeutendste Profanbau der deutsche Ostseeküste lässt uns heute noch Ruhm und Reichtum der Hansezeit erahnen. Die Anfänge des Baus gehen bis in das 13. Jahrhundert zurück.

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St. Marien Stralsund, © Tourismuszentrale Hansestadt Stralsund

Die Kirche St. Marien ist die größte Kirche Stralsund. Eine in Gold gefasste Plakette an der großen Orgel in St. Marien in der Hansestadt Stralsund deutet auf den Erbauer hin: Friedrich Stellwagen. Die von ihm in den Jahren 1653 bis 1659 erbaute Orgel war sein größtes Werk. Sie besteht aus etwa 3.500 Pfeifen, die größte ist neun Meter lang und 240 Kilogramm schwer. Die Stellwagen-Orgel gehört zu den bedeutendsten Barockorgeln Norddeutschlands.

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10

Brückstraße – 17489 Greifswald

Kirche St. Marien Greifswald

Die Greifswalder St. Marien Kirche, © Tourismusverband Vorpommern e.V.

Die Kirche St. Marien ist eine Pfarrkirche inmitten der Greifswalder Altstadt. Die Kirche St. Marien kann nach dem Sonntagsgottesdienst bis 13.00 Uhr besichtigt werden. In den Monaten Juni, Juli und August gelten folgende Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie Samstag 11 bis 15 Uhr. Für Kirchenführungen kann man sich im Kirchen-Büro oder in der Kirche anmelden.

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11

Wolgaster Landstraße – 17493 Greifswald

Klosterruine Eldena

Greifswald Klosterruine Eldena, © Bernd Lindow

Die Klosterruine mit der Parkanlage ist ein beliebtes Ausflugsziel der Greifswalder und ihrer Gäste. Die Klosterruine ist gleichzeitig der Start- und Zielpunkt zum Themenradweg "Route der Norddeutschen Romantik", die Stationen und Leben der Norddeutschen Romantiker Vorpommerns

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12

Domstraße – 17489 Greifswald

Dom St. Nikolai Greifswald

Fast genau 100 Meter ragt die Spitze des Doms in die Höhe, © Sven Fischer

Der Greifswalder Dom gehört zu den schönsten Sakralbauten Norddeutschlands. Er überragt mit seinem 100 m hohen Turm die Hansestadt Greifswald. Von seiner Turmgalerie aus hat man einen eindrucksvollen Ausblick bis hin zur Insel Rügen.

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13

Markt – 18507 Grimmen

Rathaus Grimmen

Außenansicht, © Sabrina Wittkopf-Schade

Erstmals erwähnt im Jahre 1267 und einst der Ort, an der die früher nur schwer zu passierende Trebel inmitten von sumpfigen Wiesen und Moorgebieten eine sehr günstige Übergangsstelle bot, ist Grimmen in einer reizvollen Landschaft heute die Stadt, die mit ihrer zentralen Lage Lebensimpulse für die gesamte Region gibt.

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14

Am Kirchplatz – 18334 Bad Sülze

Stadtkirche Bad Sülze

Die Kirche aus der Sicht der alten Stadtgrenze mit alter Schule aus südwestlicher Richtung., © Lutz Werner

Von westfälischen Bauern, die sich an den Sülzer Salzquellen niederließen, im 13. Jahrhundert auf dem höchsten Punkt des Ortes errichtete Backsteinkirche.

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15

Kölzower Chaussee – 18337 Marlow

Vogelpark Marlow

Im Vogelpark Marlow können die australischen Loris von den Besuchern gefüttert werden, © Vogelpark Marlow/Zöger

Die 22 Hektar große Parklandschaft zeigt Tiere von allen Kontinenten in weitläufigen, naturnahen und für den Besucher begehbaren Anlagen! Tägliche Tier - und Flugshows nehmen die Besucher mit auf eine kleine Weltreise. Mehrere Spielwelten lassen die Herzen von kleinen und großen Abenteurern höher schlagen.

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