Pilgerweg Mecklenburgische Seenplatte (101-153 km / 6-11 Tagesetappen)

In der Schönheit der Mecklenburgischen Seenplatte sich selbst und Gott näherkommen

Auf dem Pilgerweg Mecklenburgische Seenplatte kann man die Natur genießen, aus vertrauten Alltagsbahnen herausfinden und neue Erfahrungen sammeln. Die einmalige Dichte an alten Kirchen ermöglicht in den meisten Dörfern Einkehr, Besinnung und Gebet. Klare Seen, hügelige Landschaften mit Wiesen oder Buchenwäldern, selten gewordene Tiere wie Fischadler und Eisvogel lehren das Staunen über die Schöpfung Gottes.

Startpunkt ist die Stadt Friedland im Landkreis Mecklenburg-Strelitz. Von dort führt der Weg Richtung Süden nach Neubrandenburg, auf einer West- oder Ostroute um den Tollensesee und endet in Mirow südlich der Müritz. Die Etappen sind jeweils etwa 13 bis 20 Kilometer lang. Übernachten können Pilger in einfachen Pfarrhäusern oder Privatquartieren entlang der Strecke, eine Liste der Unterkünfte und weitere Infos sind auf der Website zum Pilgerweg oder beim Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte einzusehen.

 

 

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Toureninfo


  • Länge der Tour: Westroute 101km / Ostroute 153 km
  • Etappen: Westroute 6 Tage / Ostroute 9 Tage
  • Busanbindung: Friedland, Mirow
  • Sehenswert: Stadtbefestigung Friedland, Stadtbefestigung und Kirche Neubrandenburg, Burg Stargard, Schloss Mirow

  • Die Natur atmet Stille am Tollensesee, © TMV/Grundner
    Die Natur atmet Stille am Tollensesee
  • Der Wummsee - Lieblingsplatz von Pilgerpastorin Melanie Ludwig, © www.1000seen.de/Christin Drühl
    Der Wummsee - Lieblingsplatz von Pilgerpastorin Melanie Ludwig
  • Die vier Backsteintore im mecklenburgischen Neubrandenburg sowie die 2.300 Meter lange Stadtmauer gelten als Baudenkmäler von europäischem Rang. Den wohl schönsten Empfang bereitet das Stargarder Tor mit seinen filigranen Zierelementen., © TMV/Werk3
    Die vier Backsteintore im mecklenburgischen Neubrandenburg sowie die 2.300 Meter lange Stadtmauer gelten als Baudenkmäler von europäischem Rang. Den wohl schönsten Empfang bereitet das Stargarder Tor mit seinen filigranen Zierelementen.
  • Dem Himmel ganz nah: die Neubrandenburger Marienkirche, © TMV/Hoffmann
    Dem Himmel ganz nah: die Neubrandenburger Marienkirche
  • Mittelalterliche Hochburg: Der Atem der Jahrhunderte durchweht den 50 Meter hohen Backsteinkoloss der Burg Stargard, © TMV/Legrand
    Mittelalterliche Hochburg: Der Atem der Jahrhunderte durchweht den 50 Meter hohen Backsteinkoloss der Burg Stargard
  • Erleben Sie Natur pur mit dem Kanu im größten und schönsten Binnenpaddelrevier Deutschlands, © Christin Drühl
    Erleben Sie Natur pur mit dem Kanu im größten und schönsten Binnenpaddelrevier Deutschlands
  • Das Schloss Mirow in der Mecklenburgischen Seenplatte öffnete im Juni 2014 nach aufwendigen Sanierungsarbeiten seine Tore für Besucher, © Jörn Lehmann
    Das Schloss Mirow in der Mecklenburgischen Seenplatte öffnete im Juni 2014 nach aufwendigen Sanierungsarbeiten seine Tore für Besucher
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Burg – 17094 Burg Stargard

Burg Stargard

Burg Stargard Höhenburg, © Burg Stargard

Die um 1236 erbaute Burganlage beherbergt heute ein Museum, Kraut- und Wurzgarten und eine Gewandschneiderei und bietet den Besuchern einen einmaligen Blick in das Leben im Mittelalter.

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Schlossplatz – 17237 Hohenzieritz

Schloss und Schlosspark Hohenzieritz

Bis zum Umbau 1791 ursprünglich nur eingeschossig - Schloss Hohenzieritz, © TMV/Fischer

Hohenzieritz ging als Sterbeort der legendären Königin Luise von Preußen in die Geschichte ein. Einst war das Schloss Sommersitz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz. Eine Gedenkstätte im Schloss informiert heute über Königin Luise. Hinter dem Schloss erstreckt sich einer der frühesten Landschaftsgärten Mecklenburg-Vorpommerns. Er ist ab 1771 von dem englischen Gartenarchitekten Thomson geschaffen worden.

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3

An der Promenade – 17235 Neustrelitz

Orangerie Neustrelitz

Orangerie, © Stadt Neustrelitz/Roman Vitt Fotografie

Einer der schönsten klassizistischen Gartensalons in Norddeutschland steht im Schlossgarten der Residenzstadt Neustrelitz

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An der Marienkirche – 17033 Neubrandenburg

Konzertkirche Neubrandenburg

Konzertkirche Neubrandenburg bei Nacht, © Oppermann Fotografie

Als Konzertkirche bietet die Marienkirche ein Kontrastprogramm – vom akustischen Hochgenuss zum besonderen architektonischen Erlebnis. Außen: Gotische Backsteinkirche. Innen: Konzertsaal aus Glas, Beton, Stahl und Holz.

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6

2. Ringstraße – 17033 Neubrandenburg

Klosterkirche St. Johannis Neubrandenburg

Klosterkirche St. Johannis Neubrandenburg

Während im 13. Jh. die Stadtkirche St. Marien gebaut wurde, entstand gleichzeitig ein zweites kirchliches Zentrum: Das Franziskanerkloster. Dazu gehörte eine schlichte Klosterkirche aus Feldsteinen, die Anfang des 14. Jahrhunderts erweitert wurde - die heutige St. Johannis Kirche. Nach der Zerstörung der Marienkirche 1945 ist die Johanniskirche zur Hauptkirche geworden. Ihren jetzigen Zustand erhielt sie durch zwei größere Bauphasen im 19. und 20. Jahrhundert.

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Dorfstraße – 17252 Diemitz

Kirche Diemitz

Kirchen der Region - Erleben Sie kleine Dorfkirchen oder große, restaurierte Bauwerke aus der Zeit der Johanniter. Man spürt die gewaltige Ausstrahlung dieser alten Gebäude und für einen Moment bleibt da so manches Mal die Zeit stehen.

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– 17235 Neustrelitz

Marktplatz Neustrelitz

Marktplatz, © Stadt Neustrelitz/Roman Vitt Fotografie

Die sternförmige spätbarocke Stadtanlage der Residenzstadt Neustrelitz ist europaweit einmalig - acht Straßen führen vom Marktplatz in alle Himmelsrichtungen

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10

An der Promenade – 17235 Neustrelitz

Schlossgarten Neustrelitz

Schlossgarten in Neustrelitz, © Roman Vitt

Der herzogliche Schlossgarten in Neustrelitz ist ein Kleinod der Gartenkunst des 18. und 19. Jahrhunderts. In jeder Jahreszeit lädt er zum Flanieren und Entdecken ein.

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