Eine Sternschnuppe zischt vorbei. Und schon wieder eine! Da drüben die Milchstraße, dort ein Satellit! Am Himmel herrscht heute so viel Betrieb, dass man mit bloßem Auge kaum hinterherkommt. Von den großen Holzliegen auf dem Hellberg lassen sie sich besonders gut beobachten. Wieso ist das so? Ralf Koch, Erkennungszeichen: rotes Kopftuch und Picknickkorb in der Hand, erklärt: “Das hier ist einer der dunkelsten Orte in Deutschland.”
In der Nossentiner/Schwinzer Heide leben nur neun Einwohner pro Quadratkilometer. Damit ist die Region fast so menschenleer wie Sibirien. Und das ist gut! Denn dieser vermeintliche Nachteil wird beim Sternegucken zum Vorteil: “Nirgendwo sonst ist der Blick auf den Himmel in dieser Weise möglich”, weiß Ralf. Eine Sternschnuppe nach der anderen segelt vom Himmel. Unten auf dem Parkplatz steht ein schüchternes Liebespaar und wartet, bis das Date anfängt.




































