MV Local – Jannis Achtenhagen

Unterwegs mit Familie Achtenhagen im Gutshaus Ludorf in der Mecklenburgischen Seenplatte

Veröffentlicht: 21. August 2026

Jannis Achtenhagen steht vor der großen Holztür des Backstein-Gutshaus Ludorf, neben zwei runden Kübelpflanzen.

Gemeinsam mit seiner Mutter betreibt Jannis Achtenhagen das Gutshaus Ludorf in der Mecklenburgischen Seenplatte. Im dritten Teil der „MV Local“ taucht er mit uns in die Geschichte des Hauses ein, berichtet von der regionalen Slowfood-Küche und jahrzehntelangen Mitarbeitern

Kommt man vom Müritz-Radrundweg vom See, blitzt es schon durch die Allee und ist als Mittelpunkt des Dorfes unübersehbar: das Gutshaus Ludorf, ein schwerer, heller Bau aus dem Jahr 1698, umgeben von altem Baumbestand. In der Mitte die schwere Tür, rechts der Eingang zum Restaurant, daneben Holzbänke, die zum Rasten einladen. In den Zimmern läuft kein Fernsehgerät, keine Minibar summt und kein Telefon klingelt. „Wir haben hier einen Ort geschaffen, an dem die Menschen das Gefühl haben, sie sind in einer ganz anderen Welt, ein bisschen Zeitreise”, sagt Jannis Achtenhagen, der das Haus heute gemeinsam mit seiner Mutter Keril Achtenhagen als Hotel und Restaurant in der Mecklenburgischen Seenplatte führt.

Jannis sitzt an seinem Schreibtisch, heute stehen mal wieder Verwaltung, Marketing, Website auf der To-do-Liste. Doch dass das mal sein Beruf sein würde, war ihm selbst lang nicht klar. „Das Gutshaus ist zwar in unserem Besitz, seit ich sieben bin, aber als ich in der Pubertät war, fand ich das alles total doof.” Mit dem spießbürgerlichen Leben wollte er damals nichts zu tun haben, beschreibt er. Er rebellierte, ging nach Australien und Berlin, um über sich selbst herauszufinden, dass die Anonymität großer Städte nichts für ihn ist. Mit dem Studium an der Hotelfachschule in Hamburg, wo er seinen Betriebswirt macht, kommt dann, wie er es nennt, der Ruf. „Ich habe gemerkt, dass Aufgaben hier für mich anstehen, von denen meine Eltern keine Ahnung haben – zum Beispiel Digitalisierung und Marketing.” Seit rund fünf Jahren ist er nun fest im Betrieb.

Auf den Spuren der Vergangenheit wandern

Doch seine Lieblingsaufgabe ist und bleibt die wöchentliche historische Führung, jeden Donnerstag um 10.30 Uhr. Dort erzählt er Gästen, wie ein fast leerstehendes Gutshaus zu einem der eigenwilligsten Hotels der Region wurde. Fängt Jannis einmal an, davon zu berichten, ist er vor Begeisterung kaum zu bremsen. Denn ein Gutshaus als Hotel zu betreiben, heißt für ihn, in die Geschichte abzutauchen und sich kritisch mit dessen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Mit dem vor allem in der DDR übermittelten Bild des bösen Gutsherren, der seine Macht missbraucht, will er aufräumen, differenzierter in die Geschichte gehen, prüfen, wo das Narrativ stimmt und wo nicht. Damit ist er nicht allein. Bei den Führungen trifft er manchmal sogar auf Leute, die selbst einen Teil ihrer Vergangenheit in dem Haus verbracht haben – als Geflüchtete nach dem Zweiten Weltkrieg, die hier Unterschlupf fanden.

Aber was ist so besonders am Gutshaus Ludorf? Könnte es nicht überall stehen? Ja, gibt Jannis zu. Das liegt daran, dass diese Häuser in Mecklenburg-Vorpommern eine lange Tradition haben. Es gibt über 2.000 Schlösser, Guts- und Herrenhäuser im Urlaubsland, die teilweise als Museen, teilweise touristisch genutzt werden. Auf der anderen Seite bringt das Dorf aber auch eine eigene Geschichte mit. Das Rittergut besteht seit dem 13. Jahrhundert – und die Achtenhagens sind erst die zweite Familie, die es je betrieben hat. Dabei war es ein Entscheidungsprozess für die Familie, in dieses Haus zu investieren – obwohl sie den Ort lange vorher kannten. Jannis' Mutter wurde im nahen Röbel geboren, sein Vater in Berlin; beide flohen aus der DDR und landeten zunächst in Hamburg. In den Neunzigerjahren führten berufliche Gründe die Eltern zurück. Immer wieder fuhren sie am verfallenen Gutshaus vorbei, bis sie 1998 den, wie Jannis sagt, „verrückten Entschluss” fassten: das mehr oder weniger leerstehende Haus gemeinsam mit Partnern zu erwerben, die eigenen Jobs zu kündigen, Fördermittel zu beantragen und zu sanieren.

Jannis Achtenhagen erklärt einer Gruppe den Backsteinbau des Gutshauses Ludorf auf einem Kopfsteinpflasterweg im Grünen.
Kamin mit Holzrahmen an grüner Wand, darüber Geweihe und Wappen; davor stehen Sessel und ein Tisch im Gutshaus Ludorf.
Drei Frauen machen Yoga auf einer Wiese unter einem großen Baum, im Hintergrund steht das Gutshaus Ludorf.

Yogakurse, die Türen öffnen

Leicht gemacht hat man es ihnen nicht sofort. „Früher gab es durchaus Ressentiments im Dorf – wir waren immer "die mit dem Schloss"”, erinnert sich Jannis. Die Familie war aus dem Westen zurückgekommen, obwohl sie eigentlich aus dem Osten stammte – „Wessis im Osten, Ossis im Westen", wie er es formuliert. Aber mit der Zeit änderte sich das Verhältnis. Heute gibt seine Mutter wöchentlich Yogakurse, an denen vor allem Frauen aus der Region teilnehmen. Und die Türen sind für alle Neugierigen weit geöffnet: Wer vorbeischaut, ob Tourist oder Nachbar, wird hereingebeten und bekommt die Geschichte des Hauses erzählt.

Jannis Achtenhagen erklärt Gästen im Barocksaal des Gutshauses Ludorf die bemalte Decke, hohe Fenster mit Vorhängen.

Aus Versehen Malereien gefunden

Diese Geschichte ist lang und ereignisreich. Und manchmal taucht sie auch da auf, wo man sie am wenigsten vermutet. Bei der Sanierung entdeckten Handwerker zufällig, unter einer Schicht Stuck, eine bemalte Holzdecke im Barocksaal – Malereien aus der Zeit um 1700, aus der Errichtungszeit des Hauses selbst. „Damit hatte niemand gerechnet – das war eine riesige Sensation”, sagt Jannis. Auch die hauseigene Bibliothek besteht zum Teil aus originalen Büchern, die im Lauf der Jahrzehnte den Weg zurück ins Haus fanden. 

Heute ist die Rettung des Denkmals zugleich sein Betriebskonzept. Immerhin ist das Gebäude für eine Privatnutzung oder Nutzung als Einzelperson zu groß und wenig rentabel. Will man Geschichte bewahren und Denkmäler schützen, muss also eine andere Lösung her. „Die Nutzung als Hotel ist eine der besten Arten, wie man so ein Haus erhalten kann”, sagt Jannis. Denn das ist die einzige Chance, als Familie so ein großes Haus zu erhalten. Die Aufgaben in der Familie sind klar, aber nicht starr verteilt. Der Vater konzentriert sich zunehmend auf die Arbeit im Verein der Gutshäuser Mecklenburg-Vorpommern, der sich seit etwa 20 Jahren dafür engagiert, Eigentümer und Häuser mit Öffentlichkeitsarbeit und einem großen Netzwerk zu unterstützen. Da der Verein auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene tätig ist, reist Manfred Achtenhagen quer durch Europa, um eine Kulturroute im Ostseeraum mitzuentwickeln. Die Mutter ist, in Jannis’ Worten, „die gute Seele des Hauses” – sie hat den Blick für die richtige Dekoration, holt interessante Menschen für Retreats und Veranstaltungen ins Haus und unterrichtet Yoga. „Wenn irgendwo eine Blume fehlt, fällt ihr das sofort auf – während ich mit Tunnelblick daran vorbeilaufe”, sagt Jannis und lacht.

Keine klassische Speisekarte, stattdessen Slowfood und regional

„Es ist auch irgendwie schön, dass das hier kein Unternehmen ist, das immer 100 Prozent rational geführt wird, sondern es am Ende eine Familie ist, wo Entscheidungen mehr mit dem Herzen getroffen werden”, beschreibt Jannis die Unternehmenslogik. Um die zwölf Menschen arbeiten insgesamt im Haus, in einer bewusst flachen Hierarchie ohne klassische Abteilungsleitung. Jeden Tag um 17 Uhr trifft sich das Team zum gemeinsamen Essen – ein festes Ritual, das für Nähe sorgt, so Jannis. Zentral für dieses Miteinander ist Thomas Köpke, der Küchenchef, der seit 26 Jahren im Haus arbeitet. Jannis kennt ihn, seit er sieben Jahre alt war und nach der Schule Eierkuchen oder Nudeln mit Tomatensoße bei ihm bestellte. 

Heute entwickeln beide gemeinsam das Küchenkonzept: eine Slow-Food-Küche, die auf die italienische Gegenbewegung zum Fastfood zurückgeht – regionale, saisonale Zutaten statt globalem Wareneinkauf. Die Kartoffeln kommen beispielsweise vom Biobauern vor Ort. Eine feste Speisekarte gibt es nicht, stattdessen ein täglich wechselndes Menü, das sich danach richtet, was gerade im Garten wächst. Auch diese Entscheidung hat Geschichte. „In diesem Gutshaus hat man immer nachhaltig gelebt, einfach weil man keine Supermärkte hatte, sondern einen Garten und eigene Tiere”, sagt Jannis. „Das hat uns inspiriert, die Küche möglichst jahreszeitlich auszurichten.”

Zwischen Verwaltung und Führungen geht es aber immer auch darum, zur Ruhe zu kommen und zurück in die Natur zu finden. Immerhin ist das Betreiben des Gutshauses nicht nur Arbeit, es ist auch ein Zuhause, so beschreibt Jannis es. Das ist nicht immer nur schön, sondern bedeutet auch, dass die Trennung zwischen beiden Welten manchmal schwerfällt. Um zueinander zu finden, haben Mutter und Sohn deshalb ein festes Ritual etabliert: Um die Mittagszeit gehen Jannis und Keril mit Hotelhund Hugo eine Runde durch den Gutspark, vorbei am Turmhügel mit der alten 400 Jahre alten Eiche und dem Grab des letzten Gutsherrn, der dort 1945 begraben wurde. „Dieser magische Ort lenkt vom Hoteltrubel ab”, sagt Jannis. „Das macht mir immer wieder klar, dass die Natur vieles ausmacht, warum Gäste zu uns in die Mecklenburgische Seenplatte und speziell nach Ludorf reisen. In der Alltagshektik vergisst man das manchmal.”

Küchenchef Thomas Köpke kniet im Gemüsegarten, erntet Mangold mit einer Schere und sammelt die Blätter in der Hand.
Kerl und Jannis Achtenhagen steht unter großen Bäumen neben einem steinernen Kreuz am Grab in Ludorf.
Unter alten Bäumen stehen Keril und Jannis Achtenhagen am Grab des letzten Gutsherren von Ludorf und erzählen die Geschichte weiter.

Die Natur ist auch dort präsent, wo Jannis mit seinem Vater am liebsten Zeit verbringt: auf dem Wasser. Beide sind passionierte Segler und halten ein Segelboot im nahen Röbel – einen Drachen, eine ehemals olympische, motorlose Bootsklasse, mit der man das Segeln in seiner ursprünglichen Form erlebt. Gelegentlich geht es damit zu zweit oder mit Gästen auf Törn über die Müritz, manchmal kommt ein Seeadler mit. Wer sich mit dem Boot Röbel nähert, kann ein besonderes Naturschauspiel beobachten: Die beiden Kirchtürme des Ortes rücken optisch immer näher zusammen, bis sie sich für einige Momente gegenseitig verdecken – die sogenannte „Kirchenfinsternis”. Hier, erzählt Jannis, findet er Ruhe.

Jannis und Manfred Achtenhagen sitzen auf einem Segelboot auf der Müritz, Segel und Wolkenhimmel im Hintergrund.

Jeden Tag offene Türen für Neugierige

Die Natur ist auch dort präsent, wo Jannis mit seinem Vater am liebsten Zeit verbringt: auf dem Wasser. Beide sind passionierte Segler und halten ein Segelboot im nahen Röbel – einen Drachen, eine ehemals olympische Bootsklasse, mit der man das Segeln in seiner ursprünglichen Form erlebt. Gelegentlich geht es damit zu zweit oder mit Gästen auf Törn über die Müritz, manchmal kommt ein Seeadler mit. Wer sich mit dem Boot Röbel nähert, kann ein besonderes Naturschauspiel beobachten: Die beiden Kirchtürme des Ortes rücken optisch immer näher zusammen, bis sie sich für einige Momente gegenseitig verdecken – die sogenannte „Kirchenfinsternis”. Hier, erzählt Jannis, findet er Ruhe.

Einmal im Jahr öffnet das Gutshaus Ludorf auch im Rahmen der Mittsommerremise seine Türen, gemeinsam mit mehr als 80 anderen Gutshäusern der Region – mit Führungen, Konzerten und Kuchen. Doch eigentlich, sagt Jannis Achtenhagen, braucht es dafür gar keinen besonderen Anlass. Im Gutshaus Ludorf ist jeden Tag Tag der offenen Tür. „Alle neugierigen Menschen sind bei uns immer willkommen.”

Das Gutshaus Ludorf steht als Backsteinbau hinter einer großen Wiese, umgeben von alten Bäumen unter blauem Himmel.
Vor dem Gutshaus Ludorf öffnet sich eine große Wiese, Backstein und Baumriesen rahmen den Ort – hier setzt Jannis Achtenhagen auf Ruhe, Raum und Ankommen in Mecklenburg-Vorpommern.

Sehenswertes

an der Müritz

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  • Ruhig sitzt der Braunbär auf der Wiese, sein dichtes Fell glänzt im Licht, das durch die Baumkronen fällt. Im Bärenwald Müritz bei Stuer finden gerettete Bären ein artgerechtes Zuhause auf 16 Hektar Wald. Hier lässt sich beobachten, wie die Tiere in ihrem natürlichen Rhythmus leben – ein berührendes Naturerlebnis. // © 1000seen.de

    BÄRENWALD Müritz

    • Heute geöffnet
    • Am Bärenwald, 17209 Stuer

    Im BÄRENWALD Müritz finden Braunbären, die aus schlechten Haltungen befreit wurden, ein naturnahes Zuhause. Das Bärenschutzzentrum setzt sich für Tier- und Naturschutz ein und rückt das Thema Nachhaltigkeit stark in den Fokus. Besucher erhalten auf einer Waldwanderung spannende Einblicke in das Leben der Braunbären, können bei Veranstaltungen in die Welt der heimischen Pflanzen und Tiere eintauchen und im Regionalshop und im hauseigenen BIO-Bistro lokale Produkte und Köstlichkeiten entdecken.

    Weiterlesen: "BÄRENWALD Müritz"
  • Müritz Nationalpark-Information Schwarzenhof

    • Heute geöffnet
    • Schwarzenhof, 17192 Kargow

    Das kleine Nationalparkdorf Schwarzenhof verfügt über eine Nationalpark-Information mit Ausstellung.

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  • Fischerhof Röbel / Müritz

    • Seebadstraße, 17207 Röbel/Müritz

    Der Fischerhof Röbel / Müritz liegt direkt am Müritz-Fahrradweg und bietet von der gemütlichen Terrasse aus einen einzigartigen Panoramablick auf die Müritz.

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  • underte Maränen ziehen ihre Bahnen durch das Wasser, Licht bricht sich an der Oberfläche und taucht den Schwarm in ein mystisches Grün. Im Müritzeum in Waren (Müritz) lässt sich die Unterwasserwelt der Mecklenburgischen Seenplatte hautnah erleben – ein faszinierender Blick in verborgene Welten. // © 1000seen.de

    MÜRITZEUM - Das NaturErlebnisZentrum in Waren (Müritz)

    • Heute geöffnet
    • Zur Steinmole, 17192 Waren (Müritz)

    Das Müritzeum zeigt in einer interaktiven Ausstellung die Schönheiten und Besonderheiten der Mecklenburgischen Seenplatte und des Müritz-Nationalparks. In Deutschlands größter Aquarienlandschaft für heimische Süßwasserfische taucht man unter die Wasseroberfläche der 1000 Seen.

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  • Hotel & Restaurant Gutshaus Ludorf

    • Rondell, 17207 Ludorf

    Am Westufer der Müritz, zwischen zwei Naturschutzgebieten gelegen, erblickt der Besucher eines der schönsten und ältesten Gutshäuser Mecklenburgs. Wer hier zu Gast ist, wird aus unserer hektischen Zeit zurückversetzt, in vergangene Jahrhunderte, in denen der Mensch im Einklang mit der Natur das Maß aller Dinge war.

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  • Müritz Nationalpark-Information Federow

    • Heute geöffnet
    • Damerower Straße, 17192 Federow

    Der Müritz-Nationalpark: berühmt für seine See- und Fischadler und für Tausende von Kranichen, die hier im Frühjahr und Herbst rasten.

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  • Vom Fischerhof den Blick auf die Müritz und die Altstadt von Waren genießen // © Müritzfischer

    Fischerhof Waren (Müritz)

    • Heute geöffnet
    • Am Seeufer, 17192 Waren (Müritz)

    Der Fischerhof Waren “Am Seeufer” liegt in unmittelbarer Nähe des Stadthafens und der Altstadt. Von der Terrasse genießen die Gäste einen unvergleichlichen Blick auf die Müritz und die Altstadt.

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  • Stadthafen Röbel (Müritz)

    • Am Hafen, 17207 Röbel/Müritz

    An der schönen Uferpromenade befindet sich der kleine idyllische Hafen mit Gast- und Fahrgastschiffanleger sowei einer vielfältigen Gastronomie.

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  • So viel blau und grün - Luftaufnahme vom Müritz-Nationalpark // © MV-T/Steindorf-Sabath

    Müritz-Nationalpark Weg

    • Länge: 166 km
    • Etappen: 9

    Der Müritz-Nationalpark Weg ist der längste Wanderweg durch einen Nationalpark in Deutschland. Über die Hälfte des Weges verläuft auf unbefestigten, z. T. naturnahen Wald- und Feldwegen. Hier lässt sich die Naturbelassenheit der Landschaft, die sich in vielen urwüchsigen Wäldern und geheimnisvollen Mooren von ihrer wilden Seite zeigt, erleben.

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  • Müritz-Nationalpark

    • Jederzeit frei zugänglich
    • 17192 Federow

    Der Müritz-Nationalpark ist das größte zusammenhängende Schutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern und Teil der Mecklenburgischen Seenplatte. Er besteht aus zwei getrennten Teilen – einem rund um die Müritz, dem größten See Deutschlands, und einem östlich davon bei Serrahn. Die Landschaft ist geprägt von Wäldern, Mooren, Seen und weiten Wiesen. Hier finden viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten einen geschützten Lebensraum – darunter Kraniche, Fischadler, Seeadler, Rothirsche und sogar seltene Insekten und Amphibien.

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  • Beobachtungsstand Warnker See

    • Jederzeit frei zugänglich
    • 17192 Federow

    Beobachtungsstand Warnker See

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