• Die reichen Stralsunder Kaufleute leisteten sich nicht nur drei gewaltige Stadtkirchen, sondern auch das schönste Backstein-Rathaus des Nordens., © TMV/Böttcher
    Die reichen Stralsunder Kaufleute leisteten sich nicht nur drei gewaltige Stadtkirchen, sondern auch das schönste Backstein-Rathaus des Nordens.
  • Die vier Backsteintore im mecklenburgischen Neubrandenburg sowie die 2.300 Meter lange Stadtmauer gelten als Baudenkmäler von europäischem Rang. Den wohl schönsten Empfang bereitet das Stargarder Tor mit seinen filigranen Zierelementen., © TMV/Werk3
    Die vier Backsteintore im mecklenburgischen Neubrandenburg sowie die 2.300 Meter lange Stadtmauer gelten als Baudenkmäler von europäischem Rang. Den wohl schönsten Empfang bereitet das Stargarder Tor mit seinen filigranen Zierelementen.
  • Backstein - der Stoff, aus dem die Hansestädte sind. Er ist so simpel wie genial. Die ťgebackenenŤ Steine eigneten sich für starke Säulen und mächtige Mauern ebenso wie für kunstvolle Verzierungen und filigrane Stützen., © TMV/Legrand
    Backstein - der Stoff, aus dem die Hansestädte sind. Er ist so simpel wie genial. Die ťgebackenenŤ Steine eigneten sich für starke Säulen und mächtige Mauern ebenso wie für kunstvolle Verzierungen und filigrane Stützen.
  • Das Kloster Dobbertin am östlichen Ufer des gleichnamigen Sees ist eine der schönsten noch erhaltenen Klosteranlagen Norddeutschlands., © TMV/Legrand
    Das Kloster Dobbertin am östlichen Ufer des gleichnamigen Sees ist eine der schönsten noch erhaltenen Klosteranlagen Norddeutschlands.

Backsteingotik

Zwischen Ostsee und Seenplatte finden sich so viele und schöne Bauwerke aus gebranntem Ton wie nirgends sonst auf der Welt. Diese Perlen der Backsteingotik bieten besondere Kulissen für kulturelle Veranstaltungen.

Das Mittelalter bringt der Ostseeregion ungeahnte Macht und Reichtum. Kirche, Adel und Kaufmannschaft lassen sie in Stein meißeln. Weil Naturstein rar ist in der norddeutschen Tiefebene, lassen sich die mittelalterlichen Baumeister etwas Neues einfallen: Sie brennen Lehm zu – dank des oxidierenden Eisens darin – leuchtend rotem Backstein.

Gemacht für die Ewigkeit

Bis heute prägen Backsteine die Silhouetten der einst so mächtigen Hansestädte. Gewaltige Stadtkirchen, vornehme Bürgerhäuser, trutzige Wehranlagen laden in den Welterbestädten Wismar und Stralsund als faszinierende historische Ensembles zum Stadtbummel. Doch auch in nahezu jeder anderen Stadt des Landes stoßen Besucher auf die Zeugnisse der Backsteingotik: In den Neubrandenburger Stadttoren können Sie Lesungen lauschen, durchs Museum schlendern, bei einem Kaffee Kraft tanken für den nächsten Spaziergang. Der imposante Dom zu Güstrow ist Domizil für Ernst Barlachs „Der Schwebende“ und in den Rathäusern von Greifswald, Grimmen, Parchim können sich Heiratswillige das Ja-Wort geben.

In der Stadt wie auf dem Lande

Auch wer die Stadtgrenzen verlässt, wird auf Schritt und Tritt von den backsteinernen Zeugen der Vergangenheit begleitet: kaum eine Dorfkirche, die nicht aus rotem Ton errichtet wurde. Dazu Klöster, Burgen, Wehrtürme und Schlösser. Willkommen im Backsteinland Mecklenburg-Vorpommern, das Sie zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Auto, übers Wasser auf eigene Faust erkunden können – zum Beispiel auch entlang der "Europäischen Route der Backsteingotik“.

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Dom St. Nikolai in Greifswald, © TMV/Krüger

Pilgerweg Via Baltica

Diese Pilgertour führt über 16 Etappen vom polnischen Swinoujscie über die Hansestädte Greifswald, Rostock und Wismar nach Lübeck. Überall trifft man auf Zeichen einstiger Gottgefälligkeiten. Fast jedes Dorf besitzt eine solide Kirche, gewaltige Kirchtürme bestimmen die Silhouette der Städte und auch die einst erhabenen Klöster zeugen vom Gottvertrauen ihrer Erbauer.

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