Backsteingotik

Faszinierender Baustil der Hansezeit

Luftbild von der Hansestadt Wismar mit Blick auf die St. Georgen Kirche und den St. Marienkirchturm., © TMV/Henig

Backsteingotik

Faszinierender Baustil der Hansezeit

Willkommen im Backsteinland Mecklenburg-Vorpommern! Zwischen Ostsee und Seenplatte finden sich so viele und schöne Bauwerke aus gebranntem Ton wie nirgends sonst auf der Welt. Das Mittelalter brachte der Ostseeregion Macht und Reichtum. Kirche, Adel und Kaufmannschaft ließen sich in Stein meißeln. Weil Naturstein rar in der norddeutschen Tiefebene war, erfanden sich die mittelalterlichen Baumeister etwas Neues: Sie brannten Lehm – dank des oxidierenden Eisens darin – zu leuchtend rotem Backstein.

Willkommen im Backsteinland Mecklenburg-Vorpommern! Zwischen Ostsee und Seenplatte finden sich so viele und schöne Bauwerke aus gebranntem Ton wie nirgends sonst auf der Welt. Das Mittelalter brachte der Ostseeregion Macht und Reichtum. Kirche, Adel und Kaufmannschaft ließen sich in Stein meißeln. Weil Naturstein rar in der norddeutschen Tiefebene war, erfanden sich die mittelalterlichen Baumeister etwas Neues: Sie brannten Lehm – dank des oxidierenden Eisens darin – zu leuchtend rotem Backstein.

Bis heute prägen Backsteinbauten die Silhouetten der einst so mächtigen Hansestädte. Gewaltige Stadtkirchen, vornehme Bürgerhäuser und trutzige Wehranlagen laden zum Bummeln ein. Nirgends sind jedoch die Spuren der mächtigen und reichen hanseatischen Kaufleute so umfassend erhalten wie in den Altstädten der Weltkulturerbe-Städte Stralsund und Wismar. Die Städte waren wichtige Impulsgeber für die Entwicklung und Verbreitung der Backsteingotik in der Region. Im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont und seit 1990 sorgfältig restauriert, wurden die zwei Städte 2002 von der UNESCO zu einem Weltkulturerbe erklärt. In der Welterbe-Ausstellung Stralsund und im Welt-Erbe-Haus in Wismar erfahren Interessierte mehr über ihre Geschichte und Bedeutung.

Hansestadt Rostock

Die Hansestadt Rostock vereint maritimes Großstadtflair, feinste Sandstrände und Ruhe in der Natur.

Hansestadt Wismar

Das Mittelalter lebt, daran besteht in Wismar kein Zweifel. Über viele hundert Jahre blieb der Stadtgrundriss nahezu unverändert. Seit 2002 gehört die Schatzkammer der Geschichte zum Welterbe der UNESCO.

Hansestadt Stralsund

Museen mit riesigen Aquarien und putzigen Pinguinen, Biergenuss der Störtebeker Traditionsbrauerei, Stralsunder Bismarckhering, ein filigranes Rathaus, gemütliche Cafés und das Feeling der Hansezeit – all das ist einfach: typisch Stralsund!

Hansestadt Greifswald

Von der Schönheit der Stadtsilhouette inspiriert, wählte der romantische Maler Caspar David Friedrich, berühmtester Sohn der Universitäts- und Hansestadt, die Backsteinbauten oft zu Motiven seiner Bilder.

Hansestadt Anklam

Anklam lässt das Herz eines jeden Flugbegeisterten höherschlagen. Der Traum vom Fliegen ist im Otto-Lilienthal-Museum durch zahlreiche Exponate zum Greifen nah.

Hansestadt Demmin

Obwohl nicht unmittelbar an der Ostsee gelegen, war Demmin zur Hansezeit wichtiges Mitglied des mittelalterlichen Städtebundes. Heute erinnert das „Hanseviertel“ an diese Zeit.

Einblick in die Gassen der Rostocker Altstadt, © TMV/Gänsicke

Städte

Weiterlesen: "Städte"
Das Schweriner Schloss aus der Vogelperspektive., © TMV/Gänsike

Schlösser & Herrenhäuser

Weiterlesen: "Schlösser & Herrenhäuser"
Ausstellung im Museum Ahrenshoop, © TMV/Roth

Künstlerkolonien- und Refugien

Weiterlesen: "Künstlerkolonien- und Refugien"

Gemacht für die Ewigkeit

Auch in nahezu jeder anderen Stadt des Landes stoßen Besucher*innen auf die Zeugnisse der Backsteingotik: Der imposante Dom zu Güstrow ist Domizil für Ernst Barlachs „Der Schwebende“ und in den Neubrandenburger Stadttoren  können Gäste Lesungen lauschen, durchs Museum schlendern und bei einem Kaffee Kraft tanken für den nächsten Spaziergang entlang der beeindruckenden Stadtmauer.

Jenseits der Stadtmauern

Selbst wer die Stadtgrenzen verlässt, wird auf Schritt und Tritt von den backsteinernen Zeugen der Vergangenheit begleitet: kaum eine Dorfkirche, die nicht aus rotem Ton errichtet wurde. Dazu Klöster, Burgen, Wehrtürme und Schlösser, die sich auf verschiedenen Backsteinrouten zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Auto und über den Wasserweg auf eigene Faust erkunden lassen.

Tipps und Sehenswürdigkeiten: Außergewöhnliche Backsteinbauten entdecken

1. Einzigartige Architektur und fantastische Aussicht, die sich vom Kirchturm aus bietet, lassen sich bei einer Besichtigung der zahlreichen Backsteinkirchen und Klöster genießen.

2. Einen Besuch wert sind die faszinierenden Ausstellungen

3. Eine Stärkung findet man zwischendurch oder am Ende des Tages

4. Hochkarätige Veranstaltungen vor beeindruckender Backsteinkulisse erleben Kulturinteressierte in der

Kirchen & Klöster

Die mächtigen mittelalterlichen Zeitzeugen laden nicht nur zum Gebet, sondern auch zu vielfältigen Genüssen weltlicher Natur und bieten Kulturschaffenden eine imposante Kulisse.

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9 Ergebnisse

Außenansicht St. Georgen-Kirche, © TZ Wismar, Anibal Trejo

St. Georgen-Kirche

  • Heute geöffnet
  • St.-Georgen-Kirchhof, 23966 Wismar

Die St.-Georgen-Kirche ist eine der drei großen Hauptkirchen Wismars und ein hervorragendes Baudenkmal norddeutscher Backsteingotik. Einst war sie das Gotteshaus der Handwerker und Gewerbetreibenden. Die Ursprünge St.-Georgens liegen im 13. Jhd. Ihre Errichtung fällt somit in die bewegte Zeit des späten Mittelalters und der Reformation.

Weiterlesen: "St. Georgen-Kirche"
Klosterruine Eldena - Lieblingsmotiv von Caspar-David Friedrich, © tmv/kraus

Klosterruine Eldena

  • Heute geöffnet
  • Goethestraße, 17489 Greifswald

Die Klosterruine mit der Parkanlage ist ein beliebtes Ausflugsziel der Greifswalder und ihrer Gäste. Die Klosterruine ist gleichzeitig der Start- und Zielpunkt zum Themenradweg "Route der Norddeutschen Romantik", die Stationen und Leben der Norddeutschen Romantiker Vorpommerns.

Weiterlesen: "Klosterruine Eldena"
Luftbild der Klosteranlage Rehna, © Klosterverein Rehna e.V.

Kloster Rehna

  • Heute geöffnet
  • Kirchplatz, 19217 Rehna

In Rehna befindet sich eine der schönsten und größten erhaltenen Klosteranlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Kloster bietet Raum für Kunst, Theater und Musik und ist Anlaufpunkt zum Pilgern und Fernwandern. Besonders sehenswert sind der große Klostergarten, die spätromanische Klosterkirche, das Kneippbecken auf dem Klostergelände, sowie die hübsche Stadtanlage von Rehna mit ihren Fachwerkgebäuden.

Weiterlesen: "Kloster Rehna"
Doberaner Münster - Perle der Backsteingotik, © VMO, Alexander Rudolph

Münster Bad Doberan

  • Klosterstraße, 18209 Bad Doberan

Die Zisterzienserklosterkirche aus dem 13. Jahrhundert verfügt über die reichste mittelalterliche Ausstattung aller Zisterzienserkirchen europaweit.

Weiterlesen: "Münster Bad Doberan"
Yachten im Wolgaster Stadthafen, © Baltzer

Stadthafen Wolgast

  • Hafenstraße, 17438 Wolgast

Der Stadthafen Wolgast verbreitet ein eindrucksvolles maritimes Flair. Fahrgastschiffe starten zu Ausflügen ins Achterwasser und zum Greifswalder Bodden. Das Segelschiff "Weiße Düne" lädt Gäste zur Fahrt ein. Ein sensationeller Blick zur Petrikirche und Stadtzentrum bietet sich dem Betrachter. Die imposante Klapp-Brücke zur Insel Usedom und die Peenewerft prägen die Stadt am Peenestrom.

Weiterlesen: "Stadthafen Wolgast"
St. Marien Stralsund, © Sabrina Wittkopf-Schade

Kirche St. Marien Stralsund

  • Heute geöffnet
  • Marienstraße, 18439 Stralsund

Die Kirche St. Marien ist die größte Kirche Stralsund. Eine in Gold gefasste Plakette an der großen Orgel in St. Marien in der Hansestadt Stralsund deutet auf den Erbauer hin: Friedrich Stellwagen. Die von ihm in den Jahren 1653 bis 1659 erbaute Orgel war sein größtes Werk. Sie besteht aus etwa 3.500 Pfeifen, die größte ist neun Meter lang und 240 Kilogramm schwer. Die Stellwagen-Orgel gehört zu den bedeutendsten Barockorgeln Norddeutschlands.

Weiterlesen: "Kirche St. Marien Stralsund"
Klostergebäude, © Frank Burger

Kloster Rühn

  • Klosterhof, 18246 Rühn

Das Kloster Rühn ist eine gut erhaltene Klosteranlage von 1232. Eigentümer ist ein gemeinnütziger, ehrenamtlicher Verein. Zum Kloster gehören u. a. ein Klosterladen und eine Schänke sowie eine Öl-, Senf- und Essigmanufaktur.

Weiterlesen: "Kloster Rühn"
© Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin

Schweriner Dom St. Marien und St. Johannis

  • Heute geöffnet
  • Am Dom, 19055 Schwerin

Der sprichwörtliche Höhepunkt der Kirchen in Mecklenburg: Der Schweriner Dom. Das imposante Meisterwerk der Backsteingotik ist das älteste Bauwerk der Stadt Schwerin, hat mit 117,5 m den höchsten Kirchturm in Mecklenburg und ist die einzige echte Kathedrale des Landes. Der Dom ist täglich geöffnet. Wer die 220 Stufen des Turms erklimmt, den empfängt ein atemberaubender Blick über die Schweriner Seenlandschaft.

Weiterlesen: "Schweriner Dom St. Marien und St. Johannis"
Klosterkirche St. Marien, © burgentourist.de

Kloster-und Schlossanlage Dargun

  • Schloss, 17159 Dargun

Aushängeschild der Stadt Dargun und Anziehungspunkt für viele Besucher sind die mächtigen Mauern der Kloster- und Schlossanlage.

Weiterlesen: "Kloster-und Schlossanlage Dargun"
Außenansicht St. Georgen-Kirche, © TZ Wismar, Anibal Trejo

St. Georgen-Kirche

  • Heute geöffnet
  • St.-Georgen-Kirchhof, 23966 Wismar

Die St.-Georgen-Kirche ist eine der drei großen Hauptkirchen Wismars und ein hervorragendes Baudenkmal norddeutscher Backsteingotik. Einst war sie das Gotteshaus der Handwerker und Gewerbetreibenden. Die Ursprünge St.-Georgens liegen im 13. Jhd. Ihre Errichtung fällt somit in die bewegte Zeit des späten Mittelalters und der Reformation.

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Klosterruine Eldena - Lieblingsmotiv von Caspar-David Friedrich, © tmv/kraus

Klosterruine Eldena

  • Heute geöffnet
  • Goethestraße, 17489 Greifswald

Die Klosterruine mit der Parkanlage ist ein beliebtes Ausflugsziel der Greifswalder und ihrer Gäste. Die Klosterruine ist gleichzeitig der Start- und Zielpunkt zum Themenradweg "Route der Norddeutschen Romantik", die Stationen und Leben der Norddeutschen Romantiker Vorpommerns.

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Luftbild der Klosteranlage Rehna, © Klosterverein Rehna e.V.

Kloster Rehna

  • Heute geöffnet
  • Kirchplatz, 19217 Rehna

In Rehna befindet sich eine der schönsten und größten erhaltenen Klosteranlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Kloster bietet Raum für Kunst, Theater und Musik und ist Anlaufpunkt zum Pilgern und Fernwandern. Besonders sehenswert sind der große Klostergarten, die spätromanische Klosterkirche, das Kneippbecken auf dem Klostergelände, sowie die hübsche Stadtanlage von Rehna mit ihren Fachwerkgebäuden.

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Doberaner Münster - Perle der Backsteingotik, © VMO, Alexander Rudolph

Münster Bad Doberan

  • Klosterstraße, 18209 Bad Doberan

Die Zisterzienserklosterkirche aus dem 13. Jahrhundert verfügt über die reichste mittelalterliche Ausstattung aller Zisterzienserkirchen europaweit.

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Yachten im Wolgaster Stadthafen, © Baltzer

Stadthafen Wolgast

  • Hafenstraße, 17438 Wolgast

Der Stadthafen Wolgast verbreitet ein eindrucksvolles maritimes Flair. Fahrgastschiffe starten zu Ausflügen ins Achterwasser und zum Greifswalder Bodden. Das Segelschiff "Weiße Düne" lädt Gäste zur Fahrt ein. Ein sensationeller Blick zur Petrikirche und Stadtzentrum bietet sich dem Betrachter. Die imposante Klapp-Brücke zur Insel Usedom und die Peenewerft prägen die Stadt am Peenestrom.

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St. Marien Stralsund, © Sabrina Wittkopf-Schade

Kirche St. Marien Stralsund

  • Heute geöffnet
  • Marienstraße, 18439 Stralsund

Die Kirche St. Marien ist die größte Kirche Stralsund. Eine in Gold gefasste Plakette an der großen Orgel in St. Marien in der Hansestadt Stralsund deutet auf den Erbauer hin: Friedrich Stellwagen. Die von ihm in den Jahren 1653 bis 1659 erbaute Orgel war sein größtes Werk. Sie besteht aus etwa 3.500 Pfeifen, die größte ist neun Meter lang und 240 Kilogramm schwer. Die Stellwagen-Orgel gehört zu den bedeutendsten Barockorgeln Norddeutschlands.

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Klostergebäude, © Frank Burger

Kloster Rühn

  • Klosterhof, 18246 Rühn

Das Kloster Rühn ist eine gut erhaltene Klosteranlage von 1232. Eigentümer ist ein gemeinnütziger, ehrenamtlicher Verein. Zum Kloster gehören u. a. ein Klosterladen und eine Schänke sowie eine Öl-, Senf- und Essigmanufaktur.

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© Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin

Schweriner Dom St. Marien und St. Johannis

  • Heute geöffnet
  • Am Dom, 19055 Schwerin

Der sprichwörtliche Höhepunkt der Kirchen in Mecklenburg: Der Schweriner Dom. Das imposante Meisterwerk der Backsteingotik ist das älteste Bauwerk der Stadt Schwerin, hat mit 117,5 m den höchsten Kirchturm in Mecklenburg und ist die einzige echte Kathedrale des Landes. Der Dom ist täglich geöffnet. Wer die 220 Stufen des Turms erklimmt, den empfängt ein atemberaubender Blick über die Schweriner Seenlandschaft.

Weiterlesen: "Schweriner Dom St. Marien und St. Johannis"
Klosterkirche St. Marien, © burgentourist.de

Kloster-und Schlossanlage Dargun

  • Schloss, 17159 Dargun

Aushängeschild der Stadt Dargun und Anziehungspunkt für viele Besucher sind die mächtigen Mauern der Kloster- und Schlossanlage.

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