Sehnsuchtsorte der Romantik

Auf den Spuren von Caspar David Friedrich & Co.

Idyllischer Sonnenaufgang am Königsstuhl - Teil des Bildbandes (Seite 102/103), © TMV/Grundner

Sehnsuchtsorte der Romantik

Auf den Spuren von Caspar David Friedrich & Co.

Dass die norddeutsche Romantik mit Caspar David Friedrich das Licht der Welt ausgerechnet an der Ostsee erblickte, kann eigentlich nicht überraschen.

Dass die norddeutsche Romantik mit Caspar David Friedrich das Licht der Welt ausgerechnet an der Ostsee erblickte, kann eigentlich nicht überraschen.

Jahrhundertealte Eichen, die ihre Äste flehend in den Himmel strecken, weiße Kreidefelsen über smaragdgrünem Meer, dunkle Wolkentürme auf der bewegten Ostsee und die mahnende Ruine des Klosters Eldena sind nur einige der romantischen Sehnsuchtsziele.

Auf den Spuren der norddeutschen Romantik

Das einfachste Mittel, um Romantik zu erleben, sind antizyklische Wege: Geht man raus, wenn alle anderen noch schlafen, kann man sehen wie schön der Nebel über dem Flusstal hängt. Kommt man im Frühling, Herbst und Winter nach Mecklenburg-Vorpommern, erlebt man ein sagenhaft weites Land im flachen, weichen Licht. Wandert man im Sturm an der Ostseeküste entlang, wird man überrascht sein, dass die Wechsel zwischen Sonne und Wolken tatsächlich so ungestüm aussehen können wie auf einem romantischen Gemälde aus dem 19. Jahrhundert.

Auf den Spuren von Caspar David Friedrich in Greifswald und Vorpommern

Weiterführende Informationen findet Ihr auf der Webseite der Universitäts- und Hansestadt Greifswald und unter www.vorpommern.de.

Sehen, was Caspar David Friedrich sah

Einige der bekanntesten Werke des romantischen Malers hängen im Pommerschen Landesmuseum in Greifswald. Die Originalschauplätze, die Friedrich in seinen Bildern festhielt, sind nicht weit weg:

Die Klosterruine Eldena etwa, deren rote Backsteinmauern er in den unterschiedlichsten Lichtstimmungen und Jahreszeiten malte und mal ins Riesengebirge, mal in ein grünes Dickicht versetzte. Die echte Ruine steht immer noch am Rande von Greifswald und scheint sich kaum verändert zu haben.
 
Auch der Blick, den Friedrich um 1820 mit den „Wiesen bei Greifswald“ einfing, ist bis heute fast unverändert. Die Kirchen St. Marien, St. Nikolai und St. Jacobi bilden immer noch die Silhouette der Hansestadt. Dort wurde Friedrich 1774 als Sohn eines Seifensieders geboren. Seit 2004 ist in seinem Geburtshaus das Caspar-David-Friedrich-Zentrum untergebracht.
 
Am Strand von Vierow am Greifswalder Bodden skizzierte Friedrich ein Fischerboot. Am Horizont ist die Küste von Rügen zu erkennen. Dort fand der große Maler damals mit den Kreidefelsen ein weiteres Lieblingsmotiv.

Kulturelle Highlights der Romantik

Umweltfotofestival »horizonte zingst«: Ist Romantik das Fokussieren der Vergangenheit oder das Beobachten des Kreislaufs von Werden - Sein - Vergehen? Dieser Frage widmen sich Fotografen beim renommierten Fotofestival auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst.

Das Staatliche Museum Schwerin zeigt mit der Ausstellung »Die Revolution der Romantiker. FLUXUS made in USA« den Einfluss der historischen Maler auf eine aktualisierte, neue Idee des Romantischen. Werke von Caspar David Friedrich, Georg Friedrich Kersting und Philipp Otto Runge treffen auf Werke amerikanischer Fluxus-Künstler.

Multiuser-Multitouch-Medientisch: Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald lädt zu einer amüsanten virtuellen Entdeckungsreise ein, auf der berühmte Gemälde von Caspar David Friedrich wie die »Kreidefelsen auf Rügen« und »Mönch am Meer« lebendig werden.

Caspar-David-Friedrich-Bildweg: Tafeln an Originalschauplätzen wie dem Neuen Tor zeigen die engen Beziehungen des Romantikers zu Neubrandenburg, der Geburtsstadt seiner Eltern.

Nikulski Kunst & Kultur 2016, © TMV/Nikulski

Kunst Heute

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Kunstoffen zu Pfingsten 2021 in Mecklenburg-Vorpommern. , © baranozdemir/istockphoto.com

Kunst:Offen

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Orte der historischen Romantik

Die ursprüngliche Natur in Mecklenburg-Vorpommern inspirierte die Künstler der norddeutschen Romantik. Einige Originalschauplätze haben sich bis heute kaum verändert und sind noch immer Sehnsuchtsorte für Romantiker im weiteren Sinne.

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10 Ergebnisse

Ein Tag mit Caspar David Friedrich, © Tourismusverband Vorpommern e.V.

Marktplatz der Universität- und Hansestadt Greifswald

  • Markt, 17489 Greifswald

Mit der Gründung des Klosters Hilda begann auch der Werdegang der Stadt Greifswald. 1248 wurde der Ort urkundlich erstmals erwähnt, 1250 erhielt dieser das Stadtrecht. Der Markt ist das Herzstück der historischen Altstadt. Caspar David Friedrich malte den Marktplatz mit der Ansicht der Ratsapotheke und einem Teil des Rathauses als Aquarell - zu sehen im Pommerschen Landesmuseum.

Weiterlesen: "Marktplatz der Universität- und Hansestadt Greifswald"
Blick auf die historische Holzklappbrücke nach holländischem Vorbild, © B. Fischer

Wiecker Holzklappbrücke

  • An der Mühle 8, 17493 Greifswald

Die Wiecker Holzklappbrücke verbindet die beiden Ortsteile Wieck und Eldena der Hansestadt Greifswald. Sie wurde im Jahre 1887 nach holländischem Vorbild erbaut. Die Klappbrücke führt über den Fluss Ryck. Der Fluss mündet in die Dänische Wiek, einen Teil des Greifswalder Boddens. Die Brücke ist nur für Radfahrer und Fußgänger zugänglich und wird nur bei Bedarf geöffnet. Während des ca. 10-minütigen Brückenzuges können Interessierte die Funktionsweise des alten Denkmals beobachten.

Weiterlesen: "Wiecker Holzklappbrücke"
Umgeben von hohen Eichen ein verwunschener Platz im Landgrabenthal, © Angelika Michaelis

Veste Landskron

  • 17391 Neuendorf B

Die Ruine Veste Landskron mit dem wieder begehbaren Südturm ist die eindrucksvollste Burgruine in Mecklenburg-Vorpommern. Erbaut im 16. Jahrhundert wurde sie nach dem Dreißigjährigen Krieg eine Ruine. Heute kann man die Veste besichtigen und sie ist ein idealer Rastplatz für Wanderer und Radler.

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Spannende Exponate warten in der Erlebnisausstellung, © Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

  • Stubbenkammer 2, 18546 Sassnitz

Direkt am berühmten Kreidefelsen Königsstuhl und dem UNESCO-Welterbe Alte Buchenwälder bietet das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL ein besonderes Naturerlebnis für die ganze Familie bei jedem Wetter. Eine Welt voller Geheimnisse wartet auf 2.000 qm Ausstellungsfläche und 28.000 qm Außengelände darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

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Steine und Muscheln sammeln und dabei einen tollen Blick auf die Insel Rügen, © tvv-michaelis

Naturstrand Vierow

  • 17509 Vierow

Unweit vom kleinen Industriehafen Vierow und ca. 2 km vom Dorf Vierow gelegen, erreicht man auf einem Wander- und Radweg den Naturstrand Vierow. Von kleinen und großen Steinen gesäumt und geschützt durch eine ca. 1 bis 3 Meter hohe Steilküste ist die Südküste Rügens mit Zudar und Halbinsel Mönchgut in Sichtweite. Bereits Caspar-David Friedrich blickte hier zur Insel Rügen und zeichnete Fischerboote am Strand.

Weiterlesen: "Naturstrand Vierow"
Fast genau 100 Meter ragt die Spitze des Doms in die Höhe, © Sven Fischer

Dom Greifswald

  • Domstraße 54, 17489 Greifswald

Der Greifswalder Dom gehört zu den schönsten Sakralbauten Norddeutschlands. Er überragt mit seinem 100 m hohen Turm die Hansestadt Greifswald. Von seiner Turmgalerie aus hat man einen eindrucksvollen Ausblick bis hin zur Insel Rügen.

Weiterlesen: "Dom Greifswald"
© Philipp Schulz

Segler- und Fischereihafen Wieck

  • Am Hafen 4, 17493 Greifswald

Wieck ist eines der ältesten Fischerdörfer in Norddeutschland und steht in enger Beziehung mit dem Kloster in Eldena. Der Fischereihafen war bereits zur damaligen Zeit ein wichtiger Vorhafen, am Fluss Ryck, für die Stadt Greifswald.

Weiterlesen: "Segler- und Fischereihafen Wieck"
Klosterruine Eldena - Lieblingsmotiv von Caspar-David Friedrich, © tmv/kraus

Klosterruine Eldena

  • Goethestraße 2a, 17489 Greifswald

Die Klosterruine mit der Parkanlage ist ein beliebtes Ausflugsziel der Greifswalder und ihrer Gäste. Die Klosterruine ist gleichzeitig der Start- und Zielpunkt zum Themenradweg "Route der Norddeutschen Romantik", die Stationen und Leben der Norddeutschen Romantiker Vorpommerns.

Weiterlesen: "Klosterruine Eldena"
Markttag in Greifswald - In der Mitte: das Rathaus, © Sabrina Wittkopf-Schade

Rathaus Greifswald

  • Markt 1, 17489 Greifswald

Das Rathaus Greifswald stammt aus dem 14. Jahrhundert und befindet sich im Zentrum der Hansestadt. In den Rathausarkaden befindet sich die Touristinformation der Universitäts- und Hansestadt Greifswald.

Weiterlesen: "Rathaus Greifswald"
Ausstellung des Pommerschen Landesmuseums, © Pommersches Landesmuseum

Pommersches Landesmuseum

  • Rakower Str. 9, 17489 Greifswald

Im preisgekrönte Bauensemble des Pommerschen Landesmuseums sind zahlreiche sehenswerte Exponate verschiedener Epochen regionaler Geschichte ausgestellt. Als einer von vielen Höhepunkten können auf einer interaktiven Entdeckungsreise die Schätze der Universität Greifswald besichtigt werden.

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Ein Tag mit Caspar David Friedrich, © Tourismusverband Vorpommern e.V.

Marktplatz der Universität- und Hansestadt Greifswald

  • Markt, 17489 Greifswald

Mit der Gründung des Klosters Hilda begann auch der Werdegang der Stadt Greifswald. 1248 wurde der Ort urkundlich erstmals erwähnt, 1250 erhielt dieser das Stadtrecht. Der Markt ist das Herzstück der historischen Altstadt. Caspar David Friedrich malte den Marktplatz mit der Ansicht der Ratsapotheke und einem Teil des Rathauses als Aquarell - zu sehen im Pommerschen Landesmuseum.

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Blick auf die historische Holzklappbrücke nach holländischem Vorbild, © B. Fischer

Wiecker Holzklappbrücke

  • An der Mühle 8, 17493 Greifswald

Die Wiecker Holzklappbrücke verbindet die beiden Ortsteile Wieck und Eldena der Hansestadt Greifswald. Sie wurde im Jahre 1887 nach holländischem Vorbild erbaut. Die Klappbrücke führt über den Fluss Ryck. Der Fluss mündet in die Dänische Wiek, einen Teil des Greifswalder Boddens. Die Brücke ist nur für Radfahrer und Fußgänger zugänglich und wird nur bei Bedarf geöffnet. Während des ca. 10-minütigen Brückenzuges können Interessierte die Funktionsweise des alten Denkmals beobachten.

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Umgeben von hohen Eichen ein verwunschener Platz im Landgrabenthal, © Angelika Michaelis

Veste Landskron

  • 17391 Neuendorf B

Die Ruine Veste Landskron mit dem wieder begehbaren Südturm ist die eindrucksvollste Burgruine in Mecklenburg-Vorpommern. Erbaut im 16. Jahrhundert wurde sie nach dem Dreißigjährigen Krieg eine Ruine. Heute kann man die Veste besichtigen und sie ist ein idealer Rastplatz für Wanderer und Radler.

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Spannende Exponate warten in der Erlebnisausstellung, © Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

  • Stubbenkammer 2, 18546 Sassnitz

Direkt am berühmten Kreidefelsen Königsstuhl und dem UNESCO-Welterbe Alte Buchenwälder bietet das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL ein besonderes Naturerlebnis für die ganze Familie bei jedem Wetter. Eine Welt voller Geheimnisse wartet auf 2.000 qm Ausstellungsfläche und 28.000 qm Außengelände darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

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Steine und Muscheln sammeln und dabei einen tollen Blick auf die Insel Rügen, © tvv-michaelis

Naturstrand Vierow

  • 17509 Vierow

Unweit vom kleinen Industriehafen Vierow und ca. 2 km vom Dorf Vierow gelegen, erreicht man auf einem Wander- und Radweg den Naturstrand Vierow. Von kleinen und großen Steinen gesäumt und geschützt durch eine ca. 1 bis 3 Meter hohe Steilküste ist die Südküste Rügens mit Zudar und Halbinsel Mönchgut in Sichtweite. Bereits Caspar-David Friedrich blickte hier zur Insel Rügen und zeichnete Fischerboote am Strand.

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Fast genau 100 Meter ragt die Spitze des Doms in die Höhe, © Sven Fischer

Dom Greifswald

  • Domstraße 54, 17489 Greifswald

Der Greifswalder Dom gehört zu den schönsten Sakralbauten Norddeutschlands. Er überragt mit seinem 100 m hohen Turm die Hansestadt Greifswald. Von seiner Turmgalerie aus hat man einen eindrucksvollen Ausblick bis hin zur Insel Rügen.

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© Philipp Schulz

Segler- und Fischereihafen Wieck

  • Am Hafen 4, 17493 Greifswald

Wieck ist eines der ältesten Fischerdörfer in Norddeutschland und steht in enger Beziehung mit dem Kloster in Eldena. Der Fischereihafen war bereits zur damaligen Zeit ein wichtiger Vorhafen, am Fluss Ryck, für die Stadt Greifswald.

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Klosterruine Eldena - Lieblingsmotiv von Caspar-David Friedrich, © tmv/kraus

Klosterruine Eldena

  • Goethestraße 2a, 17489 Greifswald

Die Klosterruine mit der Parkanlage ist ein beliebtes Ausflugsziel der Greifswalder und ihrer Gäste. Die Klosterruine ist gleichzeitig der Start- und Zielpunkt zum Themenradweg "Route der Norddeutschen Romantik", die Stationen und Leben der Norddeutschen Romantiker Vorpommerns.

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Markttag in Greifswald - In der Mitte: das Rathaus, © Sabrina Wittkopf-Schade

Rathaus Greifswald

  • Markt 1, 17489 Greifswald

Das Rathaus Greifswald stammt aus dem 14. Jahrhundert und befindet sich im Zentrum der Hansestadt. In den Rathausarkaden befindet sich die Touristinformation der Universitäts- und Hansestadt Greifswald.

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Ausstellung des Pommerschen Landesmuseums, © Pommersches Landesmuseum

Pommersches Landesmuseum

  • Rakower Str. 9, 17489 Greifswald

Im preisgekrönte Bauensemble des Pommerschen Landesmuseums sind zahlreiche sehenswerte Exponate verschiedener Epochen regionaler Geschichte ausgestellt. Als einer von vielen Höhepunkten können auf einer interaktiven Entdeckungsreise die Schätze der Universität Greifswald besichtigt werden.

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