• Aus sächsischem Sandstein und vergoldetem Pappmaschee entstand das Barockschloss in Ludwigslust, © TMV/Grundner
    Aus sächsischem Sandstein und vergoldetem Pappmaschee entstand das Barockschloss in Ludwigslust
  • Die schwimmenden Gärten vor dem Schloss Schwerin, © TMV/Allrich
    Die schwimmenden Gärten vor dem Schloss Schwerin
  • Blick durch die Festonallee auf das Schloss Bothmer in Klütz, © TMV/Allrich
    Blick durch die Festonallee auf das Schloss Bothmer in Klütz
  • Der Park Tellow zeigt sich auch heute noch im Stil eines englischen Landschaftsgartens - Einfach nur paradiesisch schön, © TMV/Grundner
    Der Park Tellow zeigt sich auch heute noch im Stil eines englischen Landschaftsgartens - Einfach nur paradiesisch schön
  • Von der Kräuterfrau alles über Pflanzen erfahren und viele Tipps mit nach Hause nehmen - eine Kräuterführung im Duft- und Tastgarten in Papendorf ist ein Erlebnis, © TMV/Foto@Andreas-Duerst.de
    Von der Kräuterfrau alles über Pflanzen erfahren und viele Tipps mit nach Hause nehmen - eine Kräuterführung im Duft- und Tastgarten in Papendorf ist ein Erlebnis

Gärten und Parkanlagen

Paradiese auf Erden

Juwele der Gartenbaukunst von gewaltig und prunkvoll bis klein und fein laden ein.

Mecklenburgisches Versailles, Sanssouci des Nordens – diese Vergleiche kommen nicht von ungefähr: Peter Joseph Lenné, Potsdamer Gartenbaudirektor und Chef aller preußischen königlichen Gärten, hat den ursprünglich barocken Park des Schlosses Ludwigslust zum Meisterwerk seiner späten Schaffensphase gemacht. In riesigen Wasserbassins spiegeln sich grazile Sandsteinstatuen und das stattliche Schloss, zu dem lange Alleen führen. Im ganzen Park verstreut finden sich kleine Preziosen wie eine künstliche Ruine, das Sommerhaus der Herzogin im Cottage-Stil, das Mausoleum einer Zarentochter, ein schmuckes Kirchlein. Auch in Schwerin, Neustrelitz und Basedow zeigt sich bis heute die ordnende Hand des Gartenbau-Stars des 18. Jahrhunderts.

Gartentore öffnen sich zu blühenden Kleinoden

Während die weitläufigen Parks der großen Herrscherschlösser in staatlicher Obhut gehegt und gepflegt werden, haben private Eigentümer der kleineren Herrenhäuser in den vergangenen Jahren mit viel Liebe zum Detail den angemessenen Rahmen für ihre Besitztümer wieder hergestellt: betörende Rosengärten wie auf dem Gut Gross Siemen, lauschige Parks mit Seen, Brücken und ausladenden Buchen wie auf Gut Tellow und Nutzgärten mit Apfel- und Birnenbäumen sowie Fischteichen wie auf Gut Schwechow laden zum Flanieren und Luftholen.

Am besten im Juni im Rahmen von „Offene Gärten Mecklenburg-Vorpommern", wenn Berufs- und Hobbygärtner vereint für ein Wochenende die Pforten zu ihren Gärten öffnen.

Rosenduft und Bienensummen

Das ganze Jahr über zu bewundern sind die botanischen Gärten, beispielsweise in Rostock, Greifswald und Christiansberg, ebenso die Tiergärten, die häufig auch die exotische Vielfalt der Flora in Szene setzen. Keine Schließzeit kennen die vielen öffentlichen Zeugnisse der Gartenbaukunst: begrünte Wallanlagen in den Hansestädten, die als Bollwerke ausgedient haben ebenso wie weitläufige Kurparks der Ostseebäder, in denen Rosen duften, Bienen summen – und immer wieder auch Konzerte erklingen.

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Magische Gärten und Parkanlagen

Behütet von starken Charakterbäumen oder als ein einziges Blütenmeer, erzählen viele dieser verträumten Anlagen Geschichten wie aus dem Märchen.

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